Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Bell City - wie aus einem Western

Sabine Lee wohnt dort, wo Amerika aussieht, als würde jeden Augenblick Wyatt Earp um die Ecke geritten kommen. Ein kleines Nest im Missoury, an der Grenze zu Kentucky, nicht weit entfernt von Tennessee und Arkansas.

Sabine Lee wohnt in Bell City, wo man seine Ruhe haben will, auf den Tourismus pfeift und jeder jeden kennt. "Warum ich hier gelandet bin?" fragen mich viele, sagt Sabine. "Nur der Liebe wegen. Ich bin mit 16 ausgewandert und habe meinen Mann Michael geheiratet, den ich in Deutschland kennenlernte."

Kurz vor ihrem Besuch bei ihren Eltern in Tiefengrün bei Hof erhielt Sabine von ihnen einen Zeitungsausschnitt zugesandt, in dem eine Schilderübergabe abgebildet war. Von der Kulisse des Fernweh-Parks begeistert, beschloss sie, unbedingt ein Schild mitzubringen. Doch sie kannte ihren Heimatort ganz genau. Der Bürgermeister würde sicher keines herausrücken, bzw. ein neues anfertigen lassen. Für was auch. Werbung in Germany braucht man nicht in Bell City.

Das Schild und seine Überbringer

Doch ohne Schild nach Deutschland? Niemals. Kurzentschlossen ließ sie eines anfertigen, bezahlte es aus eigener Tasche und präsentierte es nun zusammen mit ihren Eltern und Freunden im Hofer Fernweh-Park.

Frau Lee mit Ihren Töchtern

Bei einem Bummel durch die Schilderreihen entdeckte Familie Lee dann zwei Pfähle, die mit vielen USA-Schildern behangen sind. Natürlich gab es dort noch einmal einen Fotostop, zusammen mit ihren Töchtern Alison (Mitte) und Mandi

...und noch mal in Großaufnahme

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