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Ein Ortsschild zum 80. Geburtstag

Edwin Hohenberger wurde in CUNEWALD geboren und zwar in einem Tal, das als das schönste in der Oberlausnitz bezeichnet wird. Dort befindet sich auch die größte evangelische Dorfkirche Deutschlands. Exakt 2632 Menschen finden in dem langen Kirchenschiff und auf den drei Emporen Platz. Nach dem 30-jährigen Krieg war die Gemeinde immens gewachsen, die alte Kirche viel zu klein geworden. 1780 begannen die Arbeiten für den neuen Bau, der mit 23 Metern Breite und 53 Metern Länge eine mächtige Dimension erreichte.

Cunewald mit seiner größten evangelischen Kirche liegt übrigens an der neuen touristischen Route "Via Sacra", der "Heiligen Straße". Diese verbindet sakrale Bauwerke und Kunstschätze. Kulturtouristen sollen auf diese Weise animiert werden, das deutsch-tschechisch-polnische Dreiländereck zu besuchen. Die Cunewalder Dorfkirche ist eine von 16 Stationen entlang der rund 550 Kilometer langen Strecke. Das Besondere zusätzlich daran? Die Dorfkirche ist auch auf dem Ortsschild abgebildet, das Edwin Hohenberger von seiner Schwester zum 80. Geburtstag geschenkt bekam.

Edwin Hohenberger war erst zwei Jahre alt, als seine Eltern nach Hof zogen. Trotzdem hat er seine Heimatstadt nicht vergessen. Viele Besuche führten ihn im Laufe seines Lebens immer wieder dorthin, da in Cunewald seine Schwester Ursula Brade lebt. Diese war es auch, die ihm zu seinem 80. Geburtstag die Ortstafel überreichte, die sie zusätzlich mit einem Bild der Dorfkirche und dem Satz "schönstes Tal in der Oberlausnitz" liebevoll verzierte.

Unser Bild zeigt von links Edwin Hohenberger mit seiner Cousine Monika Schmidt, hier mit Ehemann Helmut bei der Schilderübergabe im Hofer Fernwehpark.

Auf dem Gehweg davor mit zu sehen: Der 1. STAR-STERN für Sarah Connor.

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