Eine waschechte Hoferin in Kentucky grüßt mit FORT KNOX
Christa Brychzy auf Hof besuchte Inge Gaither (Bild), eine Hofer Schulfreundin in Radcliff, Kentucky / USA und erhielt von ihr dieses schöne Grußschild von FORT KNOX für den Hofer Fernwehpark.
Die Verbindung zu Hof kommt nicht von ungefähr, denn Inge Gaither ist in Hof aufgewachsen und verschlingt seitdem alles, was sie in Amerika über Hof in die Finger bekommt.
So legt sie großen Wert auf die beiden „Hofer Zeitungen“, wie sie es ausdrückt, und zwar auf das „Magazin Pro Hof und das „Hof Programm“, das ihr ihre Schulfreundin Christa Brychzy jeden Monat zuschickt. Auch ihr Onkel wohnt noch in Hof und schickt ihr ebenfalls monatlich viele Artikel und Bilder aus der Frankenpost, damit sie immer über alles informiert ist und der Kontakt zu ihrer Heimatstadt nicht abreist. Christa Brychzy lachend: „Sie weiss manchmal mehr, wie wir Hofer. Sie ist mit ihrer Heimatstadt Hof noch sehr verbunden und wird immer eine waschechte Hoferin bleiben. Aus diesem Grund hat sie ihre deutsche Staatsangehörigkeit auch noch nicht aufgegeben.“
So weiß sie natürlich auch alles über den Hofer Fernwehpark und Klaus Beer vermutet, sogar mehr, als manch andere Hofer, die selbst nach 10-jährigen Bestehen immer noch Mühe haben, die Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts zu verstehen. Beer: „Ist ja auch nicht so einfach, denn es gibt dafür keine Vergleichswerte und Denkschablonen. Nur wer über den sprichwörtlichen Tellerrand zu gucken versteht, und sich über die Hintergründe und Ideologie des Projekts informiert erkennt, was dahinter steckt und wieviel Werbung Hof durch den Fernwehpark in der ganzen Welt erhält". So ist auch Inge Gaither im fernen Kentucky, wie auch viele andere Menschen außerhalb der Hofer Stadtgrenze besser über das Hofer Friedensprojekt informiert, als eben manche, die direkt in Hof wohnen.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer freute sich sehr über das Schild, das zumal aus seinem geliebten Amerika stammt und das der Hofer Weltenbummler bereits 21 Mal kreuz und quer mit der Filmkamera und als Reiseleiter für Film- und Fotoreisen durchstreift hat. Hauptsächlich im Südwesten und Westen. In Kentucky aber war er leider noch nicht.
Bei dem Fotoshooting für unsere Bilderstory stellt sich Christa Brychzy natürlich als erstes vor das Willkommensschild des Hofer Fernwehparks „Signs of Fame“, soll doch ihre Freundin in Radcliff gleich von IHREM HOF begrüßt werden.
RADCLIFF, die Heimatstadt von Inge Gaither, ist eine Stadt im Hardin County im US-Bundesstaat Kentucky, die in historischer, wirtschaftlicher und demographischer Hinsicht vom nahen Militärstützpunkt Fort Knox geprägt wird. Nach der Bevölkerungszählung von 2000 lebten in der Stadt 21.961 Einwohner, wobei davon 3100 Deutsche sind.
Bei der Schilderübergabe an Initiator Klaus Beer darf natürlich auch ein Foto vor der medienerprobten Schilderkulisse nicht fehlen, auf dem auch die STAR-STERNE zu sehen sind, die im Gehweg, ähnlich des „Walk of Fame“ in Hollywood, eingelassen sind.
Doch wie kam Inge Gaither nach Amerika, will Klaus Beer wissen. Christa Brychzy erzählt: „Inge Gaither, geborene Mähner, ist in Hof aufgewachsen und ist die Tochter von Willi Mähner, der in Hof Spielautomaten betrieb. Sie lernte den Soldaten Dave Gaither kennen, der 14 Jahre in Hof an der Grenze stationiert war. Mit ihm ging sie dann 1972 nach Kentucky. Geheiratet haben sie in Tennessee. Inge hat zwei Töchter, Belinda und Korinna und arbeitete, zusammen mit ihrem Mann, in FORT KNOX bei der US Army. Sie pflegt auch noch heute viele Kontakte zu früheren Schulfreundinnen und auch wir waren 2007 für drei Wochen Gast in ihrem Haus. Schade ist es, dass sie aufgrund ihrer Erkrankung leider nicht mehr nach Deutschland fliegen kann.“
Klaus Beer: „Durch Hof Reunion kommen übrigens immer wieder Gruppen von Amerikanern nach Hof, die in der Hofer Kaserne stationiert waren. Die Geschichte dazu ist zu lesen unter: „Hof Reunion 2006 – Schilderinvasion aus Amerika“.