Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Königsberg - auf der Flucht mit Pferdefuhrwerk bei minus 25 Grad

Margarete Reimer aus Trogen ist eine begeisterte Besucherin des Hofer Fernweh-Parks. Beim Bummel durch die Schilderreihen entstand schon immer der Wunsch, daß auch ein Schild ihrer Heimatstadt Königsberg in Ostpreußen dort vertreten sein sollte. Sie fragte deshalb bei ihrem letzten Heimatbesuch auf der Gemeinde nach, doch so sehr man sich auch bemühte, es war kein Schild aufzutreiben.

So wandte sich Margarete Reimer an die Autobahnmeisterei Münchberg. Sie schilderte dort so eindringlich ihren Wunsch, daß Herr Lehmann, Leiter der Stelle, ihr diesen zu erfüllen versprach. Sie erhielt ein extra angefertigtes Schild, auf dem in "alter Schrift" auf das 990 Kilometer von Hof entfernte Königsberg hingewiesen wird. Margarete Reimer war hoch erfreut und erschrocken zugleich: "Ein soo großes Schild habe ich nicht erwartet".

Das Schild von Frau Reimer ist wirklich sehr groß !

Stolz präsentiert Margarete Reimer ihr "Traumschild", das sie von nun an immer an ihre "alte Heimat" erinnern wird, aus der sie, wie sie erzählt, 1945 als 14-jähriges Mädchen auf einem Pferdefuhrwerk bei minus 25 Grad auf der Flucht nach Mecklenburg war. Fernweh-Park Initiator Klaus Beer freute sich sehr über das Schild und versprach, dieses auch in Nordost-Richtung, also nach Königsberg weisend, anzubringen.

Margarete Reimer spendete dazu gleich den ganzen Pfahl und versprach, an ihrem Pfosten, der dann natürlich auch eine Plakette mit ihrem Namen erhält, noch weitere Schilder, z.B. aus Insterburg, mitzubringen.

zurück