Eine ganz besondere Beziehung zu Hof – manifestiert im Fernwehpark
WILLI ROTH verbringt mit Freunden seit 10 Jahren Kurzurlaube im Gasthaus „Zur frischen Quelle“ in Selbitz – Dörnthal. Dabei besichtigen sie immer wieder Hof, sowie die Schönheiten im Frankenwald, Fichtelgebirge, Erzgebirge und in der Fränkischen Schweiz...
Nachdem er bei einem Besuch in Hof den Fernwehpark gesehen hatte war für ihn eines klar – doch lassen wir ihn ab besten gleich selbst berichten. Willi Roth: „...war für mich klar, dass ich hierzu auch einen Beitrag leisten möchte und Schilder unserer Heimat, dem Hessenland, in Ihrem Park zu plazieren.“
So führte er seine Freunde beim nächsten Hof-Besuch direkt in den Fernwehpark und kam nicht mit leeren Händen. Er brachte ein Landkreisschild von „Limburg-Weilburg“ mit, das er an Fernwehpark Initiator Klaus Beer übergab.
Dieser freute sich sehr darüber und bot der Besuchergruppe spontan eine Führung durch den Fernwehpark an. Originalton: „Alle Teilnehmer waren begeistert und angetan von Ihrer Idee und den Ausführungen um den Fernwehpark und wollen versuchen Ihr Werk zu unterstützen.“ – und versprachen: „...wir werden bemüht sein, Schilder aus unserer Region und darüber hinaus zu besorgen und Ihnen übergeben.“ Klaus Beer strahlend: „Super, nur so kann der Fernwehpark wachsen, indem Besucher wie Sie Schilder von ihren Reisen und Urlauben mitbringen, die dann im Synergieeffekt andere Touristen – mit Blick darauf – im Kopfkino eine Reise um die Welt antreten lassen...“
Was zum Schmuzeln
Mit Freunde präsentieren die Gäste aus Limburg-Weilburg und Brechen, Willi Roth schmunzelnd: „Wäre das nicht auch ein passender Namen für ihre Abteilung der Kuriosen deutschen Ortsnamen? Klaus Beer: „Na klar... wir haben ja auch Oberkotzau...“ vor der medienerprobten Schilderkulsisse ihr mitgebrachtes Grußschild.
Was so lustig klingt, ist jedoch nicht das Sinnbild des Projekts. Nur ein zusätzlicher Gag zum Schmunzeln und Totlachen...
Was zum Nachdenken – die wichtigste Botschaft an die Welt überhaupt
Die Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts beinhaltet jedoch eine Botschaft, die Wichtigste für die Welt wohl überhaupt: Frieden, Völkerverständigung und ein Zeichen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Deshalb haben bis heute über 300 Stars und Prominente in dem dem Park integrierten „Signs of Fame“ mitgemacht, diese Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen. Deren original-handsignierte Star-Tafeln sind zwischen den Städtenamen aus aller Welt angebracht und tragen die Aufschrift: „for a peaceful world“, wie auch auf dem Globus zu lesen ist, der alle anderen Schilder an vorderster Schilderfront überragt.
So hat alles im Fernwehpark einen Sinn, beeinhaltet eine Ideologie und Botschaft und ist mehr als nur „buntes Blech auf Holz“.
HOLLYWOOD in HOF
Im Bild sind auch die STAR-STERNE zu sehen, die ähnlich des „Walk of Fame“ in HOLLYWOOD im Gehweg vor der exotischen Schilderkulisse eingelassen sind. Im Fernwehpark wird der Sternenwalk jedoch „Boulevard der Humanität“ genannt, da die Sterne nur an Stars und Prominenten verliehen werden, die sich u.a. in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren.“
Unser Bild zeigt von links Petra und Willi Königstein, Willi Roth, Inge Roth, Helmut Jäger und Werner Schubarth. Nicht im Bild, da hinter der Fotokamera: Gretel Jäger. Vor dem Schild knieend Fernwehpark Initiator Klaus Beer.
Eine ganz besondere Beziehung zu Hof
Zum Schluß stellten sich Willi und Inge Roth mit ihrem mitgebrachten Schildergruß vor dem Fernwehpark-Willkommensschild zu einem Erinnerungsbild.
Doch welche Beziehung hat Willi Roth zu Hof und zu Oberfranken? Eine ganz Besondere, denn er war von 1963 bis 1966 als Bundeswehrsoldat in Hof stationiert. Doch lassen wir ihn am besten selbst erzählen. Willi Roth: „...mit anfänglich 10 Kameraden, als Busfahrer in Diensten unserer amerikanischen Freunde in Hof. Im Januar 1964 lernte ich meine in Hof geborene Ehefrau Inge, geb. Schubarth, beim Tanz, in der von meinem Onkel mit geplanten und erbauten ersten Freiheitshalle kennen und lieben.
Mein Onkel, welcher als Bauingenieur in Nürnberg arbeitete, lernte ebenfalls seine aus Dresden stammende Ehefrau auf dem Hofer Hauptbahnhof kennen. Unser erstgeborener Sohn Jürgen wurde in Hof geboren und mit Saalewasser getauft.
Obwohl wir im September 1966 in meine alte Heimat Niederbrechen, im Kreis Limburg / Weilburg gelegen zurück gezogen sind, ist die Verbindung durch eine sehr schöne erlebnisreiche Zeit in Hof nie abgebrochen. Ebenso gehört ein Besuch zu meinem in Selbitz lebenden Schwager Werner Schubarth zu einem festen Bestandteil.
Somit können Sie meine besondere Verbundenheit zu Hof feststellen!
Fotos: Helmut und Gretel Jäger