Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Nicht nur am Rhein grüssen jetzt Rüdesheim und die "Drosselgasse" die Touristen

Bürgermeister Udo Grün von Rüdesheim nahm die lange Fahrt vom Rhein an die Saale, oder auch von der "Wein-Stadt" in die "Fernweh-Stadt" auf sich, um den weltbekannten Namen "Rüdesheim" im Reigen der Städtenamen aus aller Welt zu präsentieren.

Die beiden Bürgermeister

Bei so einer weiten Anfahrt durfte natürlich ein Empfang im Hofer Rathaus nicht fehlen, wo Bürgermeister Udo Grün von Oberbürgermeister Dieter Döhla und dem Pressesprecher der Stadt Hof, Peter Nürmberger, gebührend empfangen wurde. Dabei übergab BM Grün (links) die Grußschilder vom Rhein schon mal formell an das Hofer Stadtoberhaupt.

BM-Kollege Döhla freute sich zusammen mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer über die mitgebrachten Schildergrüße, bei denen BM Grün wohlweislich auch an einen Namen dachte, der Touristen aus Amerika bis Japan wohlbekannt ist: "Drosselgasse", die weltbekannte Weingasse, in der sich ein Weinlokal an das andere reiht und man bei Musik und Tanz so manchen guten Tropfen genießen kann.

Anstoß zu der Reise nach Hof gaben die Hofer Erich Fraaß und Erdmute Herms, die schon lange die Ortstafel von Rüdesheim im Fernwehpark einbringen wollte. Sie informierte dazu Bürgermeister Grün über das Projekt. Erfahrung im Umgang mit Werbung und Touristen aus der ganzen Welt, erkannte das Stadtoberhaupt sogleich die hohe Werbewirksamkeit für Rüdesheim und reiste nach Hof.

Vor dem Fernwehpark

Nach dem Empfang im Hofer Rathaus wurde natürlich auch der Fernwehpark besucht, der nur wenige Gehminuten entfernt am besten über den "Maxplatz", wo die Wochenmärkte, der Jahrmarkt und jetzt der Weihnachtsmarkt stattfindet, zu erreichen ist.

Die neuen Schilder

Unser Bild zeigt von links Erdmute Herms, Bürgermeister Udo Grün, Oberbürgermeister Dieter Döhla und Fernwehpark Initiator Klaus Beer bei der Schilderübergabe.

Beim anschließenden Bummel durch die Schilderreihen informierte Klaus Beer Bürgermeister Grün an Beispielen der Städte München, Gera und Rothenburg o.d. Tauber über die Möglichkeit, die Weltoffenheit einer Stadt auch durch das Einbringen von Partnerstadtschildern darstellen zu können. Begeistert von der Idee, versprach der Bürgermeister, auch die Ortsschilder der Rüdesheimer Partnerstädte in Frankreich und den USA anzufordern und diese zusammen mit Rüdesheim und der "Drosselgasse" im Hofer Fernwehpark zu präsentieren.

Bleibt anzumerken, dass Rüdesheim nicht nur vom Frühling bis Herbst eine Reise wert ist, auch in den ruhigen Monaten der Winterszeit hat die kleine Stadt mit dem großen Namen viel zu bieten, z.B. den Rüdesheimer Weihnachtsmarkt. Neben der größten Krippe Deutschlands (Figuren in Lebensgröße auf ca. 150 qm Areal) werden die Produkte, die auf dem Weihnachtsmarkt angeboten werden, von den Gästen aus 12 Nationen mit ihren Landessitten gereicht. Ein "Weihnachtsmarkt der Nationen". Wenn das nicht zum Thema des Fernwehparks passt?

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