1300 Kilometer für ein Schild
Eine Abordung aus der Marktgemeinde Maria Saal unter der Führung von Eduard Kulterer, Pfarrgemeinderatsvorsitzender der Pfarrei Karnburg, nahm 650 Kilometer einfach unter die Räder, um ihr Ortsschild an Fernweh-Park Initiator Klaus Beer zu übergeben. Obwohl die vorgesehene "musikalische Botschaft", eine Hausmusik mit Frau Dr. Heidi Aichelburg und Barbara Kometter, wegen schlechten Wetters nicht im vollen Rahmen stattfinden konnte, wurde die Schilderübergabe trotzdem in einem "feierlichen Akt" vollzogen. Eduard Kulturer übermittelte eine Grußbotschaft von Bürgermeister Richard Brachmaier, der sich sehr über die Möglichkeite freute, die Kärtener Ortstafel "Karnburg - Maria Saal" im Park präsentieren zu können.
Die Idee zu dem Besuch entstand vor rund 2 Jahren, als Klaus und Gerti Schübel ihrem Besuch den Hofer Fernweh-Park zeigten. Von der Idee begeistert, beschlossen sie, den Schübels, die seit vielen Jahren ihren Urlaub in Kärnten verbringen, eine besondere Überraschung zu bereiten. Hans Schübel, Geschäftsführer des FC Bayern Hof, der vor 60 Jahren als junger Soldat in Karnburg seine spätere Frau kennenlernte, hat auch die Organisation der Schilderüberabe übernommen. Kulturer würdigte Hans Schübel als "Hofer Urgestein" und hochverdienten Sportfunktionär, der in über 100 Besuchen aus der Marktgemeinde Maria Saal nicht mehr wegzudenken ist und dort bereits im Goldenen Buch verewigt wurde. Klaus Beer in seiner Dankesrede: "Ich freue mich sehr, dass die Gäste aus Karnburg extra 1300 Kilometer unter die Räder genommen haben, um hier ihr Ortsschild anzubringen. So hat jedes Schild seine eigene Geschichte. Diese schöne Begegnung wird sich sicher auch in dem Buch "Fernwehpark backstage" wiederfinden, das demnächst mit Hintergrunderlebnissen mit Schildergebern und Stars geschrieben werden soll."
Unser Bild zeigt die Gäste aus Kärnten mit den Freunden aus Hof. (von links) Gertraud Schübel, Barbara Kometter¸Linde und Eduard Kulterer, Rainer Schübel, Klaus Schübel, Dr. Heidi Aichelburg, Renate und Hans Schübel, Karl Lang und Franz Kometter.