Ein Bärenstarkes Schild
Ingrid Hager ist Bärenfan. Teddybären sowieso, aber sie liebt vorallem echte Bären - und die sind in Worbis zu Hause. Im "bärenpark worbis", wo Bären mit unterschiedlichen Leidenswegen eine Aufnahme finden.
Von dort, wo Bären wieder Bären sein dürfen, brachten Ingrid und Helmut Hager dieses wunderschöne Schild mit.
Das Schild befindet sich in guter Gesellschaft, wird es doch von Fernweh-Park Initiator Klaus Beer direkt unter dem Hinweisschild auf das TEDDY MUSEUM BERLIN in Hof angebracht, welches die weltweit größte Sammlung von Teddybären beherbergt. Eine weitere Touristenattraktion, keine 3 Gehminuten vom Fernweh-Park entfernt.
Der "bärenpark worbis" setzt mit seiner Bärenhaltung ein Zeichen: Bären teilen sich die 4 ha große, naturbelassene Freianlage mit einem Wolfsrudel. Die beiden Arten vertragen sich nicht nur gut, sondern regen sich gegenseitig zu natürlichen Verhaltensweisen an.
Die Besucher gehen durch einen Tunnel durch die Freianlage. Verkehrte Welt: Der Mensch ist hier der scheinbar Eingesperrte.
Und woher kommen die Bären?
Das Bärenhilfswerk protestiert gegen den kommerziellen Missbrauch von Bären und erwirbt und befreit Bären aus folgenden Situationen:
zum Tanzen gezwungene Bären
angekettete Bären im Verteidigungskampf gegen abgerichtete Hunde
balancierende Bären in der "Glitzerwelt" Zirkus
Bärinnen als GeBÄRmaschinen
Bärenkinder gezüchtet als Besuchermagnet
Bären als lebende Gallesaftspender
Beispiel: Samson, ein ehemaliger Zirkusbär, wurde auf 5 qm gehalten; 1997 wurde er nach Worbis geholt.
Weiter hat sich die Aktion Bärenhilfswerk e.V. folgende Aufgaben gestellt:
Information über die weltweite Bedrohung der Bären
Aufklärung über die Vielzahl schlechter Bärenhaltungen in Deutschland.
Aufzeigen von Alternativen für eine tiergerechte Bärenhaltung
Fachliche Unterstützung beim Neubau bzw. der Umgestaltung von Bärenanlagen.
Weitere Infos: www.baerenpark.de