Partnerstadtgrüße Schönwald - Pusignan auf "Keramik"
Eigentlich müßte diese Story in zwei Rubriken unserer Homepage vertreten sein, einmal unter "Mega-Events", da ein großer Reisebus am Fernwehpark hielt, und dann nocheinmal unter "Das Besondere Schild", denn ein ganz Besonderes ist es wirklich - einmalig unter den fast 2000 Schildergrüßen im Hofer Fernwehpark: Es nicht aus Blech oder Holz, sondern aus PORZELLAN. Eine solche Anfertigung hat es bisher noch nicht gegeben.
Bürgermeister Robert Frenzl ließ es sich nicht nehmen, die Partnerstadt-Grüße von "Schönwald-Pusignan" vom Staatlichen Berufsbildungszentrum für Keramik in Selb auf herrlichen Porzellantafeln anfertigen zu lassen, ist doch Schönwald durch seine Porzellanindustrie weltweit bekannt.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer freute sich sehr über diesen ganz besonderen Schildergruß und versprach, diese wunderschöne Porzellan-Tafel an einer optisch repräsentativem Stelle an den vor wenigen Tagen neu gesetzten Pfählen anzubringen.
Für die Begrüßung und Einführung zu dem Projekt "Fernwehpark" bat man die Gäste der französischen Partnerstadt Pusignan an die der Straße abgewandte, verkehrsberuhigte Seite des Parks. Von links: Klaus Beer, Dolmetscherin, Frau Frenzl, und Bürgermeister Robert Frenzl.
Bei der Einführung über Idee und Entstehung des Fernwehparks durch Klaus Beer fungierte dabei (Name folgt) als Dolmetscherin. Sie verstand es in hervorragender Weise, auch alle nicht offiziell im Begrüßungsprotokoll fixierten Sätze spontan zu übersetzen.
Aufmerksam lauschten die Gäste aus Pusignan den Ausführungen von Klaus Beer und Bürgermeister Robert Frenzl, der sich sehr freute, nach längerer Zeit wieder einmal mit dem Weltenbummler, Filmemacher und jetzigen Fernwehpark Initiator Klaus Beer zusammenzukommen, hatte er doch mit Beer vor Jahren bei Filmvorträgen bei der Kolpingsjugend Schönwald tolle Filmabende von seinen Abenteurer-Reisen miterlebt. Alle "Beer-Filme", von der Sahara bis Indien, Nepal, Thailand und natürlich die USA-Produktionen, flimmerten in Schönwald vor einem begeisterten Publikum über die Leinwand.
Robert Frenzl weiter in seiner Ansprache im Original-Text: "Mit den Schildern aus aller Welt setzen Menschen ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit. Das ist der Sinn und die Idee dieses Fernweh-Parks. Genau diese Ziele haben uns bewogen, 1979 erste Kontakte zwischen Pusignan und Schönwald zu knüpfen und 1984 eine offizielle Partnerschaft zu besiegeln. Deshalb ist das 20jährige Bestehen, das wir in diesem Jahr feiern, ein guter Anlass, dass wir uns mit einem Schild aus Porzellan in diesem Park präsentieren.
Dadurch erfahren weltweit viele Menschen von unserer Partnerschaft und es regt vielleicht andere Städte und Personen an, ebenfalls einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Wir sind außerordentlich dankbar, sehr geehrter Herr Beer, dass sie ganz spontan ihre Zusage gegeben haben und wir sind stolz, dass wir in diesem Park, den es in dieser Art nur noch einmal auf der Welt gibt, vertreten sind.
Wir danken dem Staatlichen Berufsbildungszentrum für Keramik in Selb für die Erstellung dieser Erinnerungstafel. Namentlich danke ich dem Leiter, Herrn Dr. Bernhard Nitsche, den Lehrkräften Frau Yvonne Hölderle und Christine Geipel-Kögler und den daran beteiligten Studenten.
Die Tafel ist ein einer sehr intensiven und kreativen Zusammenarbeit entstanden. Vor allem freuen wir uns, dass eine Erinnerungstafel aus der Porzellanstadt Schönwald auch aus Porzellan hergestellt wurde. Wir übergeben hiermit das Schild "20 Jahre Partnerschaft Schönwald/Pusignan" und hoffen, dass es eine Bereicherung ist für diesen Park in Hof."
Ein typisches Bild für unsere Rubrik "Mega-Events": Massenauftritt vor der exotischen Schilderkulisse des Hofer Fernwehparks.
Mit Freude präsentierten die Verantwortlichen von Pusigan und Schönwald das fast 20 Kilo wiegende Porzellan-Kachel-Schild. Von links: Chantal Genthonah, Bürgermeisterin von Pusignan, Yvonne Hölderle und Christine Geipel-Kögler vom Staatl. Berufsbildungszentrum für Keramik Selb, Frau Frenzl, Bürgermeister Robert Frenzl und Sylvette Coulet, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Pusignan.
Für ein Erinnerungsfoto wurde Fernwehpark-Initiator Klaus Beer natürlich mit auf das Bild gebeten.
Und für die französischen Gäste kniete sich Bürgermeisterin Chantal Genthonah auch gerne einmal hinter den wunderschönen Porzellan-Schildergruß.
Der Fotoaufnahmen kein Ende. Fast jeder der Reiseteilnehmer ließ sich noch mit ganz persönlichen Bildern mit dem Grußschild vor der medienerprobten Kulisse mit der "Welt" und dem Slogan "Give peace a chance" fotografieren, so auch Bürgermeister Robert Frenzl (rechts).