Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

SIE fragen - WIR antworten

Wer das 1. Mal den Hofer Fernwehpark besucht, sieht bunte Schilder auf Holzpfählen. Was soll das? wird sich da so mancher fragen. Denn das sieht man nicht überall, genauer, nirgendwo anders in Deutschland und Europa. Das was einem da vor Augen geführt wird, passt in keine Denkschablonen. Hat keine Vergleichswerte. Verwundert. Wirft Fragen auf.

Wer nicht in Kanada war und das Original kennt, der kann mit dem "Schilderwald" auf den ersten Blick vielleicht wenig anfangen.

Viele sind sofort begeistert, andere wieder nicht. Die Aussage zwischem genialem Friedensprojekt mit inzwischen weltweiter Anerkennung und "Schrottplatz" sind an der Tagesordnung, letzteres vor allem bei denen, die nicht über den sprichwörtlichen Tellerrand zu gucken verstehen und sich nicht über die Hintergründe zu diesem multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt informiert haben. Klar, daß man dann nicht begreift, um was es hier geht und daß das eben mehr ist als nur "Blech auf Holz", daß hier eine der wichtigsten Botschaften um die Welt getragen wird...

Gefallen muß das Projekt niemand, jede Meinung wird respektiert. Doch nicht hingenommen werden dümmliche Aussagen ohne jedes Hintergrundwissen. Blabbern und madig machen ohne Hirn geht gar nicht, finden wir. Erstaunlich. Oft wissen Auswärtige mehr über dieses Projekt als die Hofer selbst...

Deshalb sollen hier die bislang meist gestellten Fragen beantwortet werden. Diese hört man auch oft bei Führungen - und hinterher erlebt man Besucher, die mit "großen Augen" begeistert sagen: "Jetzt sehe ich den Fenwehpark ja in einem ganz anderen Licht. Das habe ich ja alles überhaupt nicht gewußt."

Diesem "Unwissen" wollen wir nun HIER ein Ende bereiten. Hier die ANTWORTEN zu Ihren FRAGEN:

Was kann man eigentlich alles im Fernwehpark anbringen?

Also erstens ORTS- und STÄDTETAFELN, es geht ja in erster Linie um Namen von Städten, um damit symbolisch die Welt auf einen Punkt zu projizieren - und dann eben mit Blick auf diese Namen aus der ganzen Welt im "Kopfkino" eine Reise um die Welt anzutreten. Wenn Besucher beim beim Bummel durch den Fernwehpark also z.B. "Sydney" / Australien liest, können sie sich die Opera oder den Ayers Rock vorstellen, bei "San Franzisco" die Golden Gate usw.

Zweitens können STRASSENSCHILDER und AUTOKENNZEICHEN, am liebsten natürlich ausländische, bunte, exotische, eingebracht werden. Weiter persönliche Grüße, wenn sie in Verbindung "zu der Welt" stehen.

Wie kam Klaus Beer eigentlich auf die Idee, einen Fernwehpark in Hof zu errichten?

Klaus Beer, Weltenbummler und Filmemacher, drehte in Alaska und Kanada. Dabei filmte er auch in Watson Lake / Kanada. Dort hatte beim Bau des Alaska-Highways ein amerikanischer Soldat Heimweh nach seinem Heimatort in Illinois gehabt und den Name seines Ortes auf ein Stück Holz geschrieben, an einen Pfosten genagelt und neben der Straße aufgestellt. Als der Highway fertig war, sahen die Truckerfahrer das Schild und brachten bei der nächsten Tour ebenfalls ihr Ortsschild mit. Dann kamen die Touristen und machten das Gleiche. Heute sind dort über 50.000 Schilder aus der ganzen Welt zu sehen und der kleine Ort Watson Lake im Südosten des Territoriums Yukon steht in allen Reiseführern. Touristen nehmen oft Hunderte von Kilometer Umweg auf sich, um in diese entlegene Ecke zu fahren, nur um sich dort mit ihrem Ortsschild zu verewigen.

Klaus Beer war beim Drehen so begeistert, daß ihm dieser "Schilderwald" während der ganzen Reise nicht mehr los ließ. Er ging sozusagen drei Wochen mit dem Gedanken "schwanger", so etwas Tolles auch in seiner Heimatstadt Hof zu errichten. Originaton Beer: "So etwas darf es nicht nur einmal auf der Welt geben, so etwas Ähnliches mache ich auch in Hof".

Wieder zu Hause, trug er seine Idee beim damaligen Kulturamtsleiter vor. Da dieser selbst Künstler war, konnte er den sicher nicht alltäglichen Gedanken von Klaus Beer verstehen und damit auch den Hofer Stadtrat überzeugen. Man stellte Klaus Beer ein kleines Stück Fläche an der Saale zur Verfügung und was einmal mit gerade 10 Pfosten und wenigen Schildern begann, hat sich zum Aushängeschild Hofs in der ganzen Welt entwickelt - ja und gilt sogar als weltweit einmalig.

Man liest oft "weltweit einmalig" - aber das Ganze gibt es ja schon in Kanada...

Richtig: Den Grundgedanken "Ortsschilder auf Pfosten" ABER der "Sign Post Forest" transportiert im Gegensatz zu dem Hofer Projekt KEINE Friedensbotschaft, hat KEINE Abteilung "Signs of Fame" mit vielen Stars, die hinter der Friedensidee und gegen Rassismus stehen. Diese Inhalte s. Globale Bedeutung hat NUR der FERNWEHPARK aufzuweisen und deshalb gilt dieser, obwohl er weit weniger Schilder besitzt, als weltweit einmalig.

Wie viel Schilder sind heute im Hofer Fernwehpark zu sehen?

Natürlich noch nicht so viele wie in Watson Lake. Aber unser Projekt ist ja 2011 gerade mal elf Jahre alt geworden. Bis heute sind es ca. 4.000. Der kanadische "Sign Post Forest" entstand 1942, hat für seine stattlichen 50.000 Schilder auch fast 70 Jahre Zeit gehabt.

Auch ist Hof nicht die Touristengegend an sich wie z.B. München, Heidelberg oder Neuschwanstein. Aber wir arbeiten dran. In dem sonst eher ebenso unbedeutenden Ort Watson Lake fahren die Touristen auch nur wegen des dortigen Schilderwalds.

Kann man die Schilder selbst an die Pfosten nageln?

Nein, das ist nicht erwünscht. Denn im Gegensatz zu dem Original "Sign Post Fores" in Watson Lake/Kanada muß soll hier das optische Erscheinungsbild gestaltet werden. In Watson Lake hängt alles durcheinander. Ortsschilder, Ortsnamen auf Holz oder Blech gemalt, auf Elchgeweihen oder Goldschürfpfannen. Auch Wanderschuhe findet man dazwischen, die Touristen als Andenken zurückgelassen haben. Das ist dort alles sehr urig. So ein sagen wir mal, charismatisches Durcheinander, könnte man in Hof nicht machen.

Wer für den Hofer Fernwehpark ein Schild hat, sollte sich also mit Initiator Klaus Beer in Verbindung setzen und mit ihm einen Termin für die Schilderübergabe ausmachen. Bei der Schilderübergabe wird das das Schild und der Spender ersteinmal fotografiert (für Presse und Fernwehpark Homepage) und später wird mit einem Helfer und Spezialschrauben das Schild dort angebracht, wo es am optisch sinnvollsten ist, sich also am besten und attraktivsten in das Erscheinungsbild einfügt.

Denn wenn z.B. an einem Pfosten zuerst ein kleines Schild angebracht wurde, kann man nicht auf die Rückseite ein Großes hängen, da man sonst dessen unattraktive Rückseite sieht. Wie im Sandwichverfahren müsen also Kleine zu Kleine und Große zu Große gehängt werden. Weiter sind oft Pfosten gekauft und Spender wollen ihren eigenen Pfosten mit eben eigenen Schildern bestücken, die sie von Urlaubsreisen mitbringen oder sich von Freunden und Bekannten in der ganzen Welt schicken lassen. Das muß alles berücksichtigt werden.

Warum wurde denn nicht ein größer Platz gewählt?

Weil die Stadt Hof und auch der Initiator selbst am Anfang überhaupt nicht abschätzen konnte, wie sich das Ganze entwickeln wurde. Es gab dazu keine Vergleichswerte und Denkschablonen. Das Projekt ist konkurrenzlos in ganz Deutschland, ja Europa. Grundgedanke waren Ortsschilder aus aller Welt wie in Kanada. Dann kamen spontan durch die Friedensbotschaft die Star-Schilder mit dazu und daraus folgernd weitere Aktionen wie Star-Handabdrücke und Star-Sterne. So etwas findet man in Kanada nicht.

Was hat der Fernwehpark mit Frieden zu tun?

Im Fernwehpark wird in Ortsnamen die Welt auf einen Punkt projiziert. So sollen unter den "Schildern aus aller Welt" "Menschen aller Welt" ein Zeichen für den "Frieden in der Welt" setzen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischen Weltanschauung.

Warum hängen zwischen den Ortstafeln auch Tafeln von Stars und Prominenten?

Weil diese mit ihren handsignierten Star-Tafeln und ihren Handabdrücken in Ton mithelfen, diese Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen.

Warum sind die Handabdrücke nicht im Fernwehpark zu sehen?

Weil die gebrannten Tontafeln - im Gegensatz zu den eher robusten Star-Schildern - zu zerbrechlich sind und deshalb im Freien nicht Wind und Wetter, Schnee und Eis ausgesetzt werden können.

Wo kann man die Handabdrücke der Stars denn dann sehen?

In dem gegenüber des Fernwehparks geplanten "FERNWEH DINER Star-Museum/Cafe". Im Moment werden die Star-Handprints noch gesammelt und archiviert.

Wann wird das "Star-Museum/Cafe" denn eröffnet, man liest darüber ja ab und zu in der Zeitung, warum geht es nicht weiter?

Im Hintergrund geht es natürlich weiter. Im Moment werden auf einem Treuhandkonto Gelder von Kleininvestoren angesammelt. 255.000 Euro sind schon vorhanden, also über die Hälfte der notwendigen Bausumme. Ab 25.000 Euro kann man einsteigen (Privatpersonen, Firmen etc.). Es handelt sich wohlgemerkt nicht um Sponsoren, sondern um Investoren, die etwas für Hof und diie Region tun wollen und dann natürlich auch am Erfolg des Projekts beteiligt sind. Wenn dann noch ein Gastronom gefunden und der finanzielle Grundstock vorhanden ist, kann es losgehen.

Warum hängen Ortsschilder und Star-Schilder durcheinander? Hätte man nicht zwei Abteilungen machen können, eine für Orts- und Städtenamen, eine für Star-Tafeln?

Gute Frage. Hätte man sicher machen können. Doch am Anfang hatten wir ja gar noch nicht gewußt, daß wir überhaupt Star-Schilder einbringen. Es hat sich alles nach und nach spontan entwickelt. So konnten wir natürlich zum Beispiel am 2. Dezember 1999 noch nicht wissen, was wir drei Tage später, einen Monat später oder am 23. Juni 2003 bekommen oder gar im Februar 2011.

Wir können eben nur mit den Bausteinen, sprich Schildern arbeiten, die gerade aktuell hereinkommen. Hätten wir am Anfang gleich 50 Ortstafeln und Star-Tafeln zur Verfügung gehabt, wäre vielleicht sofort die Idee aufgekommen, zwei Abteilungen zu installieren. So aber hat das jetzt auch seinen Reiz, da die Stars auf den Star-Schildern die Besucher grüßen und man beim Bummel durch den Fernwehpark mit Orts- und Starschildern ein buntes Kaleidoskop mit Synergieeffekt erleben kann.

Zudem besuchen Fans gezielt ihren "Star", zelebrieren richtige Fantreffen unter den Star-Schildern, was weitere Besucher bringt und letztendlich oben erwähntes "Fernweh DINER Star-Museum/Cafe" zur Einkehr erforderlich macht.

Sind die Konterfeis der Stars nicht ein Stilbruch zwischen den Ortsnamen?

Es ist sicher klar, daß ein bekannter Name größere Medienaufmerksamkeit erfährt als z.B. "Hugo Maier" oder "Max Mustermann". Wir fragten deshalb prominente Persönlichkeiten aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik, die hinter unserer Friedensidee stehen ob sie mithelfen wollten, diese um die ganze Welt zu tragen. So baten wir am Anfang z.B. Dieter Thomas Heck um sein Heimatortschild Lauf/Ortenaukreis oder Arved Fuchs um sein Ortsschild von Bad Bramstedt. Diese sind heute noch im Fernwehpark zu sehen.

Als aber die Zahl der gelben Ortsschilder zunahm, konnte man auf den ersten Blick nicht mehr erkennen, welches Schild von einem Star stammt. Also mußte eine Unterscheidung her. So entstand die Idee, die Schildergrüße der Stars besonders kenntlich zu machen und wir entwarfen eigene "Star-Schilder".
So haben nachträglich auch Arved Fuchs und Thomas Gottschalk u.v.a. Promis zusätzlich zu ihrem Heimatortschild ein Star-Schild mit ihrem Konterfei und Namen in dem dann dem Park integrierten "Signs of Fame" enthalten.

Was heißt eigentlich "Signs of Fame"

In Los Angeles / Hollywood gibt es den "Walk of Fame". So wird der Gehweg auf dem Hollywood Boulevard, wo die weltberühmten Star-Sterne eingelassen sind, bezeichnet. Da Klaus Beer ein großes Faible für Los Angeles und Hollywood hat kam er auf die Idee, dieses Wortspiel in den Fernwehpark einzubringen. So haben wir hier im Fernwehpark die "Signs of Fame", also die "Schilder des Ruhmes, der Berühmtheiten, der Stars".

Und wann kamen die Sterne dazu?

Die haben sich auch erst nach und nach aus einer Idee heraus geboren im Fernwehpark integriert? Der 1. Stern wurde am 22. 10. 2005 vergeben, also erst sechs Jahre nach der Eröffnung des Projekts am 9. November 1999.

Zuerst waren wie gesagt die ORTS-und STÄDTESCHILDER da. Dann kamen die STAR-SCHILDER. Dann wollten wir das offizielle Zeichen der Stars für den Frieden in der Welt noch optischer vor Augen führen und es folgten die HANDABDRÜCKE. Schließlich gesellten sich die STAR-STERNE dazu, wie bereits erwähnt auch in Anlehnung an Hollywood.

Und dann gab es noch den Themenpark der KURIOSEN DEUTSCHEN ORTSNAMEN. Dies ist einfach was zum Schmunzeln für die Besucher, die sich dort oft ausschütten vor Lachen und sich unter den lustigen Namen fotografieren lassen. Solche kuriosen Ortsnamen gibt es ja seitenlang im Internet und im Fernwehpark kann man eben viele dieser Ortstafeln in natura sehen. Das ist aber nur ein netter Gag nebenbei für die Touristen. Diese Abteilung steht also keinesfalls stellvertretend für das Friedensprojekt. Deshalb bittet der Initiator Fernsehteams auch immer, als Beispielbilder für den Fernwehpark nicht mit Aufnahmen von Ortstafeln wie "Lederhose", "Pissen", "Katzenhirn" oder "Unterkaka" zu beginnen, denn da könnte ein völlig falscher Eindruck von dem Projekt entstehen. Die Nennung dieser Sammlung als zusätzlicher Themenpark zur Erheiterung der Gäste ist dann nätürlich OK.

Erhalten alle Stars, die mit einem Star-Schild vertreten sind, zusätzlich auch einen Stern?

Nein, nur die Stars und Prominenten, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren oder etwas Aussergewöhnliches zum Wohle der Menschen oder den Erhalt unserer Erde tun. Als bestes Beispiel steht hier natürlich Karlheinz Böhm für sein Äthiopienhilfsprojekt "Menschen der Welt".

Der Sternenwalk im Fernwehpark, ähnlich dem des "Walk of Fame" in Hollywood, wird aber "Boulevard der Humanität" genannt.

Waren alle Stars, deren Startafeln im Fernwehpark zu sehen sind, auch persönlich da?

Nein, nicht alle. Wenn Stars in Hof oder in der Region auftreten, versuchen Sie natürlich für ihre Aufnahme in die "Signs of Fame" auch persönlich zum Fernwehpark zu kommen. Das gibt natürlich super Bilder, die Schildsignierung und die Handprints vor der exotischen Schilderkulisse. Aber das natürlich leider ist nicht immer möglich.

So werden wir zur Signierung der Star-Schilder und den Handabdrücken auch eingeladen z.B. zu Fernsehveranstaltungen, Filmpremieren, zu Dreharbeiten, zu Bällen, Galas etc., wo backstge diese Aktionen stattfinden. Oder auch direkt in der Veranstaltung selbst, im Fernsehstudio, auf der Bühne usw.

Beispiel: Bei der Filmpremiere von Roland Emmerichs Film "The day after tomorrow" oder Barbara Schönebergers und Angela Milsters Aufnahme beim Europäischen Presseball in Berlin. Oder am Set bei TV-Filmaufnamen von Erol Sander oder Fritz Wepper, hier bei den Dreharbeiten der beliebten Fernsehserie "Um Himmels willen".

Wir waren auf diese Weise u.a. auch zu Gast in den Filmstudios von Berlin-Babelsberg, in den TV-Studios von Köln-Ossendorf, bei Peter Klöppel im RTL-Nachrichtenstudio oder bei Maybrit Illner im Polit-Studio Berlin. Oder auch im Privathaus von Audrey Landers in Florida.

Wer finanziert das alles?

Da der Fernwehpark kommerzfrei ist, geht alles nur mit Sponsoren.

Warum zahlen die Stars das nicht oder zumindest etwas dazu?

Das ist eine gute Frage. Für die wäre das sicher die Portokasse. Aber WIR wollen ja was von Ihnen. Die bezahlen ja auch nicht die Anfahrt eines Reporters, der von ihnen ein Interview will.

Wie erfährt man, wann Stars den Fernwehpark besuchen? Oft liest man das erst hinterher in der Zeitung und ärgert sich dann, nicht dabeigewesen zu sein.

Man muß eben nur oft genug den Fernwehpark besuchen, dann kann es schon passieren, daß man plötzlich seinem Lieblingsstar gegenüber steht. Also zur richtigen Zeit am richtigen Ort...

So fallen viele Leute fast aus allen Wolken oder trauen ihren Augen nicht, als sie beim Bummel durch den Fernwehpark plötzlich einem bekannten Filmschauspieler, Sänger, Sportler oder Poliker gegenüberstehen. Wer da alles schon persönlich im Fernwehpark war, kann man alles auf unserer Homepage sehen.

Warum wird das nicht zuvor in der Zeitung bekannt gegeben?

Das haben wir schon mal gemacht, doch dann flatterte uns ein Brief vom Ordnungsamt ins Haus und wir sollten eine Strafe bezahlen, da wir zu einer "Versammlung" aufgerufen haben und diese vorher nicht angemeldet wurde. Das war glaube ich zum "New York City Memorial Day", also zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags am 11. Dezember 2001. Seitdem geben wir vorher nie mehr bekannt, was für Aktionen am Fernwehpark stattfinden.

Weiter ist mit jedem Star eine ungeheure Vorarbeit erforderlich. Anfragen, Abwimmeln von Vorzimmerdamen, Nachhaken, richtigen Ansprechpartner finden, Infomaterial mailen, Telefonieren, Termin festlegen und immer wieder nachhaken. Nervenkrieg pur oft. Manche Anfragen laufen über Jahre. Endlich kommt der Star dann zum Fernwehpark und plötzlich drängen Schaulustige vor, die nie einen Finger gerührt haben zu der immensen Arbeit, sich um keine Gelder gekümmert haben, um das alles zu finanzieren und vielleicht bislang nur dumm über das Projekt geredet haben - und ziehen noch Nutzen für sich, holen sich Autogramme und lassen sich noch mit dem Star fotografieren. So geht das auch nicht.

Wer erfährt dann letztendlich, wenn Stars kommen?

Nur die Mitglieder des Fernwehpark Vereins, den man jederzeit beitreten kann und die Medien wie Fernsehen, Hörfunk und Presse.

Natürlich holt Klaus Beer dann auch die Sponsoren des Projekts zu den Stars auf den Roten Teppich, die dann auch Bilder mit ihnen erhalten, ebenso erhalten Vereinsmitglieder die Möglichkeit, sich mit den Prominenten fotografieren zu lassen. Übrigens: Als Fernwehpark Vereinsmitglied wird man durch einen Newsletter laufend über aktuelle Dinge informiert und sitzt im Fernwehpark sozusagen in der 1. Reihe.

Wie kommen eigentlich die Ortsschilder in den Fernwehpark?
Bringt diese der Initiator Klaus Beer persönlich ein?
Oder werden diese vielleicht sogar von der Straße weg geklaut?

Letzteres natürlich nicht. Erstens: Es ist ja Sinn und Zweck, daß Leute sich mit ihrem Heimatortschild und deren Partnerstadtschildern und mit Ortsschildern von ihren Urlauben, Reisen hier verewigen. Wenn Besucher z.B. ein Ortsschild von Ihrer Urlaubsreise mitbringen, werden sie jahrzehntelang an ihre Traumreise erinnert und im Synergieeffekt können Besucher mit Blick auf dieses "exotische" Schild dann im "Kopfkino" auch dorthin reisen.

Weiter erhalten die Städte auch Presseberichte, und die kann man wohl kaum erstellen, wenn ein Schild unehrenhaft erworben worden wäre... (schmunzel)

Natürlich hat Klaus Beer selbst auch Schilder von seinen Reisen bei Filmdreharbeiten mitgebracht. Z.B. aus Australien, Neuseeland und Nordamerika. Aber es ist nicht die Aufgabe des Initiators, den Fernwehpark zu füllen. Die Besucher sollen eigene Schilder mitbringen und ihren Heimatort mit seinen Partnerstädten oder eben ihrer Traumreise unvergesslich machen.

Wenn man selbst in der nächsten Zeit nicht auf Reisen ist, können auch Freunde und Bekannte Schilder einbringen?

Natürlich !!! Genau das ist ja auch gewollt. Man kann Freunde, Verwandte und Bekannte im Ausland über den Fernwehpark informieren (einfach Internet Adresse www.fernweh-park.de an sie mailen und sie bitten, sich darüber zu informieren und diese auch in ihrem Rathaus zum Erhalt des Schildes angeben) und sie bitten, bei ihrem nächsten Besuch in Deutschland das Ortsschild ihres Heimatortes mitzubringen. Das wird für jeden Besuch erfahrungsgemäß ein tolles Erlebnis, denn so etwas haben sie auf einer Reise noch nicht erlebt, sich mit ihrem Ortsschild zu verewigen. Souvenirs mitnehmen ja, aber einmal selbst etwas (Heimatortschild) zurückklassen, das gab es bisher noch nie.

Kommt der Besuch in der nächsten Zeit nicht nach Deutschland, dann das Schild an die deutschen Freunde auf dem Postwege senden. Ist das Schild eingetroffen, einfach Initiator Klaus Beer informieren und einen Termin für die Schilderübergabe ausmachen.

Diese wird dann fotografisch dokumentiert und der Schilderspender im Ausland erhält dann ein Foto von der Schilderübergabe im Fernwehpark, einen Pressebericht und eine Bildergeschichte auf der Fernwehpark Homepage. Doch dazu später mehr bei der Beantwortung einer ähnlichen Frage.

Wo erhält man denn die Ortsschilder, kosten die was?

Man sollte auf den Rathäusern (CityHall) in der Welt danach fragen. Vorallem muß man dort auf den hohen Werbeeffekt hinweisen, sich mit dem Ortsnamen im Fernwehpark zwischen Schildern aus aller Welt präsentieren zu können. Wenn die Verantwortlichen im Rathaus dann erkennen, daß hier laufend gefilmt und fotografiert wird, Stars und Besucher aus aller Welt ein- und ausgehen und der Name ihrer Stadt in Zeitungen, Magazinen und Fernsehen erscheinen könnte, sollten diese gleich den hohen Werbeeffekt für ihre Stadt erkennen. Es kommt halt immer darauf an, ob man im Rathaus auf ein "Depperle" oder auf einen Beamten, der einfach seine Ruhe haben will trifft oder auf einen motivierten Bediensteten mit Weitblick...

Wie kann man denn die Bediensteten im Rathaus am besten überzeugen, ein Schild zu geben?

Damit die Verantwortlichen sich sofort etwas unter dem Projekt vorstellen können, sollte man unbedingt ein Fernwehpark Prospekt vorlegen und auf die Homepage des Fernwehparks www.fernweh-park.de hinweisen. Internet gibt es schließlich überall in der Welt, um sich über die Wertigkeit des Fernwehparks informieren zu können.

Wenn man dann noch sagt, daß die Stadt einen Pressebericht für die dortige Zeitung mit Fotos von der Schilderübergabe UND eine tolle Bilderstory auf der FWP-Homepage erhält, muß man im Rathaus schon sehr einfältig sein, wenn man diesen Werbeeffekt für die Stadt nicht erkennt.

Unter den Rubriken "Das Besondere Schild" und "Mega Events" sind übrigens die interessantesten Schilderübergabe dokumentiert, in ausführlichen Bilderstories.

Ist das alles nicht zu zeitaufwendig, sich im Urlaub um die Beschaffung eines Schildes zu kümmern?

Natürlich gehört ein wenig Engagement für die Sache dazu. Das ist doch klar. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und bislang hat JEDER, der ein Schild aus einem fremden Land mitgebracht hat bestätigt, das dies eines der schönsten Erlebnisse seiner Reise war. Warum? Weil man mit interessanten Leuten zusammen kommt und Einblicke in ein Land erhält, die so nicht möglich wären. Oft wird man auch direkt in ein Schilderlager gefahren und der Bürgermeister ruft die Presse an, damit die ein Bild von der Schilderübergabe im Rathaus machen...

Also einfach versuchen und dann begeistert sein, wenn man mit einem tollen Schild unter dem Arm aus dem Rathaus kommt... und dieses dann bei einem Fotoshooting im Fernwehpark offiziell präsentieren kann. Einfach mal die oben genannten Bilderstories ansehen, da sieht man, mit welcher Freunde und Begeisterung die Schilderschätze im Fernwehpark übergeben werden.

Wir haben gehört, daß für gelbe deutsche Ortstafeln kein Platz mehr ist?

Um ein internationales Erscheinungsbild zu gewährleisten müssen wir natürlich darauf achten, daß die Schilder optisch entsprechend arrangiert werden. Gelbe deutsche Schilder zu erhalten geht natürlich im eigenen Land einfacher als im Ausland. Logisch. Also haben wir davon mehr. Würden wir jedoch alle gelben deutschen Schilder zusammenhängen, hätten wir eine geschlossene gelbe Fläche, was nicht dem multikulturellen Projekt entspricht.

Wir versuchen deshalb ein gelbes Schild mit drei bis vier ausländischen Schildern zu kombinieren, die andersfarbig sind. Deshalb befinden sich immer einige gelbe Schilder in der Warteschleife. Diese machen wir dann auf, wenn wieder einige "exotische", eben Bunte, zum Kombinieren eingetroffen sind.

Aus der Warteschleife ausbrechen und schneller angebracht werden geht aber auch, wenn Städte neben ihrem gelben Ortsschild AUCH die PARTNERSTÄDTE mit einbringen. Damit kann die Stadt dann auch ihre Weltoffenheit und Verbundenheit darstellen und die gelben Tafeln können zusammen mit den bunten Sistercities-Schildern SOFORT präsentiert werden.

Was ist, wenn alle Pfähle einmal mit Schildern behangen sind? Wo und wie geht es weiter?

Es sind fünf Schilderinseln zu je fünf Pfählen zum Theresienstein geplant, die erste Insel steht schon. Im weiten Sichtabstand soll sozusagen ein Leitfaden zu einer Wiese am Eisteich gelegt werden, wo einmal das Endziel sein soll, also gute Ausbaumöglichkeit für die nächsten, 20, 30 Jahre hin gesehen. Die "Keimzelle" mit Anlaufstelle für Stars und Medien wird aber immer an der Michaelisbrücke sein - wo gegenüber dann die touristische Einkehrmöglichkeit mit dem STAR-MUSEUM geplant ist.

Was bringt der Fernwehpark eigentlich für Hof?

Bislang haben wir über 2000 Presseberichte archiviert, die über den Fernwehpark erschienen sind, unzählige auch weltweit. So wird z.B. neben Europa der Name HOF und der Region in großen Lettern in alle Welt hinauskatapultiert. HOF erscheint in positivsten Schlagzeilen in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland bis Japan. Eine weltweite Werbung, dazu noch KOSTENLOS. Kein Stadtmarketing könnte dies je bezahlen.

Weiter sind bei Starbesuchen laufend Fernsehen, Hörfunk und Presse vor Ort und zig Fernsehteams aus aller Welt haben schon im Fernwehpark gedreht.

Besonders bi den STAR-STERN Verleihungen auf dem Roten Teppich gibt es ein Medienspektakel sondersgleichen, unglaublich was da abgeht, ein Hauch von Hollywood in Hof.

Und: Der Name HOF wird in Reiseführern überhaupt nur erwähnt, weil es hier den Fernwehpark gibt. Unter HOF steht "Fernwehpark" und sonst nichts.

Fazit: Touristenbusse fahren Hof überhaupt nur an, wegen des Fernwehparks. Ein weiteres Muß, am Fernwehpark das geplante "FERNWEH DINER Star-Museum/Cafe" zu errichten. Denn über 6000 Busunternehmen stehen schon in den Startlöchern. Denn die brauchen unbedingt eine Einkehrmöglichkeit am Fernwehpark direkt.

Und vorallem sieht unser PR-Konzept folgendes vor: Sind die Touristen wegen des Fernwehparks und des "DINER" schon in Hof, wollen wir Sie auch zu den anderen Sehenswürdigkeiten von Hof "leiten", wie zum Theresienstein, in den Botanischen Garten, Zoo, ins Museum Bayer. Vogtland und in die Altstadt selbst, was dort die Kaufkraft ankurbeln kann. Also sollte jeder Hofer Geschäftsmann Interesse daran haben, daß diese Touristen-Erlebnisgastronomie am Fernwehpark bald entsteht.

Gab es schon Beschädigungen im Fernwehpark?

Ja, leider. Es gibt leider immer wieder Idioten, die alles kaputt machen müssen. ABER die landen bei uns sofort bei der Polizei. Denn es hängen überall Videokameras, zwei Webcams, die direkt aktuelle Bilder auf die Fernwehpark Homepage übertragen - und neben den vielen SICHTBAREN KAMERAS auch eine "versteckte Kamera". Der Fernwehpark wird also TAG und NACHT VIDEOÜBERWACHT. Also schlechte Karten für dunkle Gestalten. Jede Beschädigung oder Diebstahl wird sofort zur Anzeige gebracht.

Die Beschädigungen halten sich aber in Grenzen. Wenn Sachbeschädiger gerade noch soviel Verstand haben, um lesen zu können, dann wissen sie, daß sie beim Betreten des Fernwehparks gefilmt werden. Die Hinweis- und WARNUNGSSCHILDER dazu sind im Fernwehpark nicht zu übersehen. Da muß man schon sehr beschränkt sein, dann noch Hand an ein Schild zu legen...

Und wer sich als anständiger Bürger nicht filmen lassen will, braucht ja nicht in den Park zu gehen. Die gesetzlichen Vorschriften über Videoüberwachung wurden eingehalten und wie erwähnt mit entsprechenden Hinweistafeln gekennzeichnet.

Weitere wichtige GRUNDLEGENDE Informationen entnehmen Sie bitte der GLOBALEN BEDUTUNG.

Gerne senden wir Ihnen kostenlos auch unsere Fernwehpark-Broschüre zu mit allen Infos und Stars aus dem "Signs of Fame" und Star-Stern Würdenträger zu.

Weitere Fragen... herzlich gerne

Wenn weitere Fragen eingehen, werden diese hier gerne beantwortet. Bitte mailen Sie alles, was Sie sonst noch über den Fernwehpark wissen wollen oder auf dem Herzen haben an info@fernweh-park.de. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

Frage von Olaf H. aus Herne:

Zu welchen Zeiten kann man den Fernwehpark besichtigen?
Gibt es Öffnungszeiten. Was kostet der Eintritt?

Der Fernwehpark kann rund um die Uhr besichtigt werden. In der Nacht ist er sogar mit LED-Flutlichtstrahlern erhellt. Der Eintritt ist frei.

Frage von Bernd W. aus Fürth:

Gibt es Führungen im Fernwehpark, um mehr über die Entstehung und Hintergrund zu erhalten?
Wie lange dauern diese, was kosten sie und wo kann man diese buchen?

Vorab: Führung durch den Fernwehpark werden immer begeistert aufgenommen, erfährt man dabei doch sehr viel über die Idee, Entstehung, Ziel und internationale Bedeutung. Auch gibt es einen Blick hinter die Kulissen des Projekts mit Infos über die interessanten Schilder und deren Geschichten - UND viele Anekdoten zu so manchen Star-Schildern, das Treffen der Stars und Backstageberichte. Man erfährt also all das, was man beim Bummel durch den Fernwehpark allein nie in Erfahrung bringen könnte. Jeder, der einmal eine Führung mitgemacht hat ist begeistert und sagt: "Das habe ich ja alles nicht gewußt, jetzt sehe ich den Fernwehpark ja mit ganz anderen Augen..."

Die Führungen können ab 10 Personen bis 100 gebucht werden. Dauer von ca. 20 Minuten bis 1 Stunde variabel. Für Privatpersonen und deren Freunde, für Vereine, Firmen, Tagungsteilnehmer, Stadtbesucher etc.

Die Führungen sind kostenlos, es wird aber eine Spende an den Fernwehpark Verein zur Erhaltung des Projekts erbeten (Richtwert ca. 1 Euro pro Person). Eine Spendenquittung des gemeinnützigen Vereins ist möglich.

Die Führungen werden von Fernwehpark Initiator Klaus Beer oder Mitgliedern des Fernwehpark Vereins durchgeführt.

Buchungen über info@fernweh-park.de oder Tel: 09281/94427 (Initiator Klaus Beer)

Harald F. aus Grafengehaig:

Warum ist Klaus Beer immer so oft auf den Bildern zu sehen?

Ganz einfach. Ein Pressefoto muß immer alles abdecken: Das Schild, den Handabdruck, den Star und wenn möglich auch den Initiator des Projekts selbst. Denn die Zeitungen drucken für einen Bericht meistens immer nur 1 Foto (außer Reportagen mit Bilderstrecke). Und da man nicht weiß, welches Foto die Redaktionen auswählen, müssen bei einem Fotoshooting immer mehrere verschiedene Bilder mit den aufgezeigten Vorgaben erstellt werden. Wenn diese dann schon mal vorhanden sind, werden sie auch für die Fernwehpark Homepage-Bilderstories verwendet.

Jana O. aus Plauen:

Wird Klaus Beer eigentlich für seine Arbeit am Fernwehpark durch die Stadt Hof bezahlt, die doch durch die Werbung profitiert?

Herr Beer bekommt keinerlei Bezahlung für die Arbeit. Weder von der Stadt Hof oder durch den Fernwehpark Verein selbst. Klaus Beer und die Vereinsmitglieder leisten alle Arbeit unentgeltlich aus Idealismus.

Helmut H. aus Echterdingen:

Ich muß schon mal fragen, warum macht man das alles, ohne einen Cent dafür zu erhalten?

Gute Frage, LACH. Ja, das fragen wir uns auch. Warum machen wir das alles? Es ist von Klaus Beer eben eine Herzensangelegenheit. Am besten, wir kopieren dazu seine Antwort aus einer der Bilderstories von Star-Schildern. Da kann man wohl am besten verstehen, was der Hintergrund und Antrieb dazu ist:

Klaus Beer: "Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 30 Jahren Reisen mit der Filmkamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Ich habe mir deshalb geschworen eines NICHT ZU TUN. Nämlich NICHTS zu tun. Ich stecke nicht den Kopf in den Sand - sondern tue einfach etwas. So steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9.11.1999 - zehn Jahre nach dem Fall der Mauer - als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung.

Und wenn viele Prominente mit ihrem bekannten Namen mithelfen, unsere Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen, dann freuen wir uns darüber sehr und bedanken uns für jeden neuen Star, der uns hierbei in der wohl schönsten Sache der Welt unterstützt".


Manfred H. aus Hof:

Also für mich ist das alles eine Umweltverschandelung. Es stehen soviel Hinweisschilder auf den Straßen, dann muß sowas nicht auch in dieser Masse auf einen Fleck stehen, das ist ein unschöner Anblick. Das Geld dafür sollte man lieber zum Ausbessern der Straßen ausgeben.

Der Fernwehpark muß niemanden gefallen, jede Meinung dazu wird respektiert - aber nur, wenn sich diejenige Person, die kritisiert, VORHER über den Hintergrund des Projekts informiert hat. Wenn die Person also weiß, daß es sich hier

also wenn die Person DAS ALLLES weiß und dann trotzdem nichts damit anfangen kann und bei seiner Meinung bleibt, dann ist es OK. Aber nur dann. Denn schlecht über ein Projekt reden ohne sich darüber informiert zu haben - also ohne jegliches Hintergrundwissen, geht gar nicht. Da stellt man sich selbst ein erbärmliches Armutszeugnis aus.

Letzter Satz des Schreibers unterstreicht seine ganze Unwissenheit. Kein Steuerzahler gibt Geld für das Projekt aus. Es kostet der Stadt oder dem Staat keinen Cent. Kein Geld geht zum Ausbessern der Straßen durch den Fernwehpark verloren. Im Gegenteil. Die Stadt Hof profitiert durch den Fernwehpark nur durch dessen Werbung. Diese PR, KOSTENLOS, könnte kein Stadtmarketing je bezahlen. Und, was nützen glatte Straßen, wenn nur die Einheimischen darauf fahren und keine Touristen nach Hof kommen, weil da eben nichts Aussergewöhnliches da ist, das es lohnt, dewegen einen Ausflug in diese Stadt zu machen.

Maria W. aus Helmbrechts:

Beim Bummel durch den Fernwehpark habe ich an vielen Pfosten kleine blauer Schilder mit Namen von Spendern gesehen. Kann man denn Pfosten kaufen?

Ja, zum Selbstkostenpreis für ca. 90,-- Euro. Man erhält an dem Pfosten auch eine Plakette, auf der man einen Wunschsatz einbringen kann, also für welchen Zweck (Geburtstag, Hochzeit, Jubiläum) oder Person der Pfosten erstanden wurde.

Und zur weiten Frage von Maria W:

Wenn ja, bleibt der gekaufte Pfosten dann frei für den Käufer und kann dieser dann ausschließlich seine Schilder aufhängen?

Ja und nein. Der Käufer hat die Möglichkeit, in dem Zeitrahmen von drei Monaten eigene Schilder einzubringen (auch die von Freunden aus dem Ausland). Danach werden freie Stelle mit anderen Schildern bestückt. Denn würde man kein Zeitlimit setzen, stünden im Fernwehpark viele gekaufte Pfosten mit oft nur einem Schild, das geht natürlich nicht. Der Platz ist sowieso beengt und jeder Zentimeter muß ausgenutzt werden.

Hubert H. aus Widischeschenbach:

Beim Besuch des Fernwehparks fiel mir auf, daß der Schilderwald quasi schon aus allen Nähten platzt.

Was ist, wenn alle Pfosten voll sind?
Was ist dann? Wo geht es weiter?

Es sind bereits 5 Pfosteninseln im Abstand von 100 Metern entlang der Saale zum Theresienstein geplant. Eine steht schon. Man soll also in einem sogenannten Leitsystem zu einer Wiese am Eisteich geführt werden, wo in Zukunft viel Platz für weitere Pfosten und Schilder sind. Der erste Platz an der Michaelisbrücke wird als sogenannte "Keimzelle" aber immer die erste Anlaufstelle von Stars und Medien sein.

Die PR-Arbeit des Fernwehparks sieht aber auch vor, vorallem wenn das geplante "FERNWEH-DINER Star-Museum/Cafe " steht, die Besucher zu weiteren Hofer Sehenswürdigkeiten zu führen. Denn sind die Gäste schon mal wegen des Fernwehparks in Hof (über 6000 Busunternehmen haben in Queranfrage schon ihr Kommen signalisiert), diese eben auch zum z.:B. zum Theresienstein, zum Museum Bayer. Vogtland und in die Ludwigstraße und Altstadt zu führen. Der Fernwehpark will ja etwas für die Stadt tun. Wir schmoren nicht im eigenen Saft. Bei Tagesausflügen nach Hof mit Aufhänger "Fernwehpark" schnüren wir unser PR-Paket sogar bis zum Untreusee und in das Fichtelgebirge und Frankenwald, wollen auch über Hof hinaus etwas für die gesamte Region tun.

Rudolf M. aus Haar bei München:

Was war das 1. Schild im Fernwehpark?

Das 1. Schild im Fernwehpark stammt von einem Fernsehteam der mdr-Kultsendung „Außensteiter – Spitzenreiter“.
Die Moderatoren Hans-Joachim Wolfram und Christine Trettin-Errath haben das Aufstellen der 1. Pfosten gefilmt und ein schönes Emailleschild mit dem Logo der Sendung mitgebracht. Hier die Bildergeschichte von „Außenseiter-Spitzenreiter“.
Die nächsten Schilder erhielten wir dann zur Eröffnung des Fernwehparks am 9. November 1999 aus „Reit im Winkl“, „Oberkotzau“ und ein Schild der legendären „Route 66“, das vom Initiator Klaus Beer selbst stammt. Damals gab es noch keine Star-Schilder, keine Handabdrücke, keine Star-Sterne.

Miriam W. aus Selb:

Herr Beer, eine Frage ganz privat, auf welchen Star sind Sie besonders stolz, ihn oder sie getroffen zu haben?
Wer ist ihr Lieblingsstar unter den Promis?

K. Beer: "Wenn Sie mich schon so direkt fragen... Wir freuen uns natürlich über jede prominente Persönlichkeit die mitmacht, unseren Friedensgedanken in die Welt hinauszutragen, da möchten wir niemanden besonders herausstellen.
Aber für vier Stars habe ich ein wirklich persönliches Faible und habe mich sehr gefreut, sie einmal persönlich getroffen zu haben.
Da kann ich unumwunden an wirklich 1. Stelle PIERRE BRICE nennen.
Als Jugendlicher habe ich schon immer Winnetou geradezu vergöttert. Und dann kam "Winnetou" zu mir in den Fernwehpark. Einmal in die Augen von Winnetou schauen, und man bekommt weiche Knie.
Denn Winnetou ist eben das Gesicht von Pierre Brice und Pierre Brice wird eben immer Winnetou bleiben, egal was er spielt. Sicher schlecht für einen Schauspieler, so festgelegt zu werden, aber das ist nun Mal sein Schicksal.

Dann noch THOMAS GOTTSCHALK. Den Thommy finde ich einfach Spitze, nicht nur, weil ich einmal Saalkandidat bei "Wetten daß..." war, nein, ich mag neben seinem schlagfertigem Mundwerk vor allem sein Faible für Amerika, L.A. und Malibu, wo er ja wohnt und die Musik der good old sixties. All das ist auch "meine Welt"...

Und dann stehe ich nach wie vor dazu, daß ich in Jugendjahren auf Wencke Myhre und GITTE stand. Ich konnte mich nie zwischen den Beiden entscheiden. Als Wencke dann mal neben mir im Auto saß und ich sie vom Hotel zum Fernwehpark fuhr, wäre ich fast an einen Baum gefahren... denn mein Blick ruhte immer woanders, nur nicht auf der Straße..."


Monika M. aus Selb:

Was war ihr schönstes Erlebnis im Fernwehpark in den letzten 10 Jahren, was ihr Schlechtestes?

K. Beer: "Wieder ein direkte Frage an mich. Mein SCHÖNSTES - ich muß schon wieder Pierre Brice anführen. Da habe ich mir wirklich ganz persönlich einen Jugendtraum erfüllen können.
Mein SCHLECHTESTES: "Neben so manchen leider nicht ausgebliebenen Beschädigungen, die aber immer sofort zur Anzeige kamen, wegen der Webcams, werde ich fuchsteufelswild, wenn Hundebesitzer ihre Tiere mitten auf die Gehwege kacken lassen. Da raste ich echt aus und hoffe, daß ich nie einen einmal auf "frischer Tat" erwische. Nur ein paar Schritte weiter sind die Wiesen, die Saaleauen, dort könnte man die Hunde hinführen, oder deren Hinterlassenschaft ja wegräumen.

Was macht das für ein schlechtes Bild für die Stadt Hof, wenn Stars, Fernsehen und auswärtige Gäste in solche Tretminen treten. Das sagen die Besucher immer: „Die Stadt Hof ist wohl nicht in der Lage, so eine Sauerei zu unterbinden...“
Die Hunde können nichts dafür, die Blödheit sitzt in den Köpfen der Hundehalter. Deren Besuch kackt doch bei denen auch nicht mitten in ihr Wohnzimmer..."


Herbert M. aus Hof:

Also für mich ist das Ganze ein Schandfleck. Da werden grüne Büsche mit Blech zugepflastert. Abreißen sollte man das Ganze.

Vielen Dank für Ihre Meinung: Aber überlegen Sie doch mal. Wenn man grüne Büsche ansehen will, kann man dies zur Genüge tun vom Hallenbad der Saale entlang bis zum Theresienstein und dort noch mehr. Aber wegen nur grüner Büsche kommen keine Touristen extra nach Hof. Der kleine Platz mit Pfählen und Schildern an der Michaelisbrücke hat bislang mit über 2000 Presseartikel HOF in vielen Teilen der Welt bekannt gemacht, von Fernsehberichten ganz zu schweigen. Und Reiseführer erwähnten Hof nur, weil es hier den Fernwehpark gibt.

Und weil es sich um ein weltweit einmaliges Friedensprojekt handelt, stehen bislang über 300 Stars mit ihren bekannten Namen hinter dieser Idee. Und lohnt es sich nicht, für einen Aufruf zum friedlichen Zusammenleben in der Welt und gegen Rassismus ein paar Büsche zu opfern, die es vor und gleich nach dem Fernwehpark weiter zur Genüge gibt?

Werner H. aus Selb:

Der Fernwehpark ist mir zu USA-lastig. Es sollten mehr Schilder aus der ganzen Welt zu sehen sein.

Klaus Beer: "Ich gebe zu, daß ich in Faible für Amerika habe. Und viele Freunde dort. Deshalb haben wir auch mehr Schilder aus den USA im Fernwehpark. Doch wir hätten natürlich auch gerne viele andere aus der ganzen Welt. Doch die müssen eben Leute mitbringen. Wenn keine eingehen, weil man sich nicht die Mühe machen will, welche zu besorgen, dann können wir auch keine aufhängen. Ohne Bausteine kann man auch kein Haus bauen.
So einfach ist das. Also mitbringen, von Freunden aus dem Ausland erbitten oder wie auch immer, dann hängen wir diese natürlich auch SEHR GERNE auf.


Ute H. aus Hof:

Sie haben Stars im Fernwehpark, die m..E. keine Vorbild sind, mit einen Star-Schild geehrt zu werden. Sie haben auch Schwarzenegger auf der Seite. Was hat der und all die anderen mit dem Weltfrieden zu tun?

Da kann man nur sagen: Wer mitmachen will, ein öffentliches Zeichen für den Frieden in der Welt zu setzen, darf dies tun. Wenn wir da beginnen zu unterscheiden, wer dazu würdig ist oder nicht, wäre das Zensur. Denn wen dürften wir dann schon reinnehmen? Der eine hat gekokst, der andere hat ein uneheliches Kind, der andere hat sich die Birne zugesoffen. Da kann man nur sagen: "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..."

Im Fernwehpark anbringen aber werden wir keinesfalls Grußschilder von Personen aus der "Braunen-" oder rechtsradikalen Szene usw. Und Zustände wie in dem damaligen Irrsinn menschlichen Denkens, der DDR, lehnen wir vom Fernwehpark völlig ab. GRENZENLOSE FREIHEIT und TOLERANZ gegenüber Andersdenkenden, das ist u.a. unsere Devise.

Werner M. aus Lichtenfels:

Auf dem Weltwegweiser im Fernwehpark stehen Kilometerangaben zu den aufgeführten Städten. Sind das Fantasiezahlen oder wer hat diese berechnet?

Natürlich keine Fantasiezahlen. Die Kilometerangaben wurden vom Landkartenverlag Fritsch nach dessen technischem Sachverstand berechnet. Es handelt sich um die kürzeste Entfernung von Hof in Fluglinie zu 40 Weltstädten auf unserer Erde. Wir müssen uns als Laien auf diese Angaben verlassen, aber das sind die Profis.

Wolfgang M. aus Pegnitz:

Wie kann man den Fernwehpark unterstützen?

Am besten damit, möglichst exotische Schilder mitzubringen, dazu auch Freunde und Bekannte aus dem Ausland anfragen. Oder mit einer Spende auf das Vereinskonto des gemeinnützigen Vereins "Hofer Fernwehpark Signs of Fame", da der Fernwehpark ja laufend Kosten hat für z.B. Untergrundbleche, Starschildentwürfe, Starschildanfertigungen, hohe Benzinkosten für Startreffs, Internetkosten, Serverkosten, Porto, Büroarbeit u.v.m.
Spenden können auf das Konto 220 419 147 der Sparkasse Hochfranken, BLZ 780 500 00 getätigt werden. Auf Wunsch erhält man auch eine Spendenquittung.

Herbert K. aus Naila:

Die Stärke von Internet ist bekanntlich seine Aktuallität, sprich Schnelligkeit. Warum also erscheinen die Geschichten über Stars und Schilder oft viel später, sie sollten m.E. am besten noch am gleichen, spätestens am nächsten Tag im Netz stehen. Oft dauert das bei Euch über 8 Tage und länger. Könnt ihr da nicht schneller sein?

Ihr Wunsch liegt auch uns am Herzen.. Sehr sogar. Doch überlegen Sie mal: Bei einem Star-Fotoshooting zu dessen Aufnahme in die "Signs of Fame" werden 400 - 600 Bilder geschossen. Bei dem persönlichen Besuch eines Stars im Fernwehpark wird sogar mit 2 Kameras gearbeitet, bei einer Star-Stern-Verleihung gar sind meist 5-6 Fotografen im Einsatz, um alles zu dokumentieren.
Es ist sicher verständlich, daß es einige Zeit dauert, bis z.B. allein "nur" 400 Bilder gesichtet und bearbeitet sind. Die immense Arbeit und Zeitaufwand, oft über 2000 Bilder von verschiedenen Fotografen zu sichten, zu bearbeiten und dann in der richtigen Reihenfolge zusammenzuführen, sowie den Text bildgenau dazu zu schreiben, kann sich niemand vorstellen, der das nicht einmal gemacht hat. Ist die Story dann redaktionell erstellt, werden die Bilder und Text zum Webmaster gegeben, der dies alles einstellt. Dazu ist nocheinmal ein hoher Zeitaufwand erforderlich, um mit entsprechenden PC-Kenntnissen und PC-Sprache Bilder und Texte so zu versehen, daß die Optik, Abstände und vieles andere passen.

Und da liegt der Knackpunkt: Wir würden uns natürlich selbst wünschen, daß zumindest nach 3 Tagen die Story auf der Fernwehpark Homepage sichtbar ist. DOCH auch unsere Webmaster arbeiten unentgeltlich und können die Einstellungen nur vornehmen, wenn sie Zeit dazu finden. Denn die müssen ihr Geld woanders verdienen. Wenn wir also einen Sponsor finden würden, der unsere Webmaster bezahlt, könnten aktuelle Geschichten schon am anderen Tag im Netz stehen. Das gilt nicht nur für Stars, sondern auch für Schilderübergaben und andere Events.

Haben Sie nicht Lust uns zu sponsern oder kennen Sie jemand, der dies gerne tun würde? Dann würde wie Sie richtigerweise sagen die Stärke des Internets genutzt, wir wären mit unseren Stories hochaktuell. Auch UNSER Traum: Der Star war im Fernwehpark - wenige Stunden später ist die Bilderstory schon auf der Fernwehpark Homepage zu sehen...

Fazit: Jeder Fotograf, der mit An- und Rückfahrt über Stunden im Einsatz ist, der Bildbearbeiter und Texter sowie die Webmaster bekommen keinen Cent - alles am Fernwehpark, der ja kommerzfrei ist - geschieht aus Idealismus und mit Herzblut zur Sache. Und: Wie kommen wir eigentlich von Hof nach Köln, München, Berlin oder gar Hamburg und wieder zurück nach Hof? Kein Star oder Management zahlt dem Fernwehpark das teure Benzin. ALLES geht nur mit Hilfe von Sponsoren... und bei unseren Webmastern können wir keine Zeitforderungen stellen, sondern nur bitten, die Stories eben so schnell als möglich online zu stellen.

Hans K. aus Erfurt:

Wieviele Schilder hängen aktuell im Fernwehpark?

Da müssen wir leider passen. Wir erfassen nur die interessantesten Schilderübergaben in den Rubriken „Das Besondere Schild“, in „MegaEvents“ oder eben die Star-Schilder.
2008 hat einmal eine Schulklasse die Schilder gezählt, auch alle Kfz-Schilder. Da waren es um die 3.000 Schilder.

Ute H. aus Lichtenfels:

Sie kommen doch mit vielen Stars zusammen? Wie sind die eigentlich so privat?
Geben die sich so wie im Fernsehen oder anders, haben manche Starallüren?

Man kann Promis mit ihrer Art, sich außerhalb ihrer Rollen zu geben, höchstens mit ihren Auftritten in Talk- oder Rateshows vergleichen, wo man den ehesten Eindruck hat, wie sie privat sein könnten. Doch auch hier sind Kameras auf sie gerichtet, sie spielen zwar keine direkten Rollen, aber eben vielleicht sich selbst, so wie sie andere sehen sollen. Also immer in strahlendster Laune. Mit diesem Bildschirmeindruck hat man die prominente Person festgelegt und dann ist es sicher spannend zu erleben, wenn man sie wirklich einmal privat erlebt.

Bei der Begegnung von bislang über 300 Stars und Sternchen und prominenten Persönlichkeiten aus Musik, TV, Bühne, Sport, Politik und öffentlichem Leben können wir sagen: 99,5 Prozent aller Promis sind sehr nett und menschlich. Von manchen sind wir sogar ausgesprochen begeistert. Wir haben bislang keinen einzigen Star mit sogenannten Starallüren erlebt. Manche sind vielleicht ein wenig zurückhaltend, andere wieder offener, wie jeder "normale" Mensch eben auch.

Mit den Managements - diese sind ja erste Anflaufstelle zur Anfrage für die Aufnahme der Stars in die "Signs of Fame" - ist es ebenfalls ein gutes bis sogar sehr gutes Zusammenarbeiten, was man jedoch vom Umfeld der die Stars umgebenden Leute oft nicht gerade sagen kann. Da definieren sich viele über die Stars, und je kleiner der Star ist und je weniger die Person um ihn herum eigentlich zu sagen hat , desto mehr spielen die sich auf. Da spielt es keine Rolle, ob männliches oder weibliches Geschlecht, letzteres neigt sogar noch mehr zur Überheblichkeit.

Da hatten wir z.B. mal die Zusage des Managements mit einem großen Star. Wir waren um 13.00 Uhr am vereinbarten Ort und die Tourbegleiterin lief ein mehrere Male während des ganzen Nachmittags und des Abends mit dem Star an uns vorbei und versprach, daß es gleich losgeht. Als wir schließlich um 23.00 Uhr nach der Show zum 3. Mal nachfragten, wann der Termin denn nun stattfinden würde, entgegnete sie uns: "Heute nicht mehr, Herr ... ist jetzt müde..." - obwohl der Star selbst uns laufend freundlich zunickte und wir den Eindruck hatten, daß er zu jeder Zeit zu der Aktion bereit gewesen wäre. Freiraum war genügend da. Doch die ihn umwuselnde Person allein durfte den Zeitpunkt dazu bestimmen...

Manche Tourbegleiter/innen sind nicht nur arrogant, sondern sogar regelrechte Kotzbrocken und oft fragen wir uns, warum wir uns das überhaupt antun. Beim Film ist es oft noch schlimmer. Da fühlt sich selbst ein Kabelträger oder Kaffeeholer wie der Star selbst. Mit kurzen Hosen und mit "Klebeband am Gürtel" (wichtig am Set) glaubt mancher schon, der Regisseur oder der Star selbst zu sein...

Wir könnten ein dickes Buch mit positiven, aber leider auch negativen Begebenheiten rund um den Showbiz und eben die Starbegegnungen füllen. Namen wollen wir natürlich nicht nennen, wir möchten uns hier sehr bedeckt halten. Aber wenn so mancher Star wüßte, welche Neurotiker da sich in ihrem Umfeld bewegen, die dann leider negativ auf die Stars selbst abfärben, würden die diese sofort feuern.

Das Showgeschäft und der Film ist eines der brutalsten Jobs, die man sich vorstellen kann. Das was oft hinter den Kulissen passiert ist oft wie Tag und Nacht von dem, was einem auf dem Bildschirm, Leinwand oder Bühne serviert wird. Wenn viel auch meist sagen wir mal „harmonisch“ abläuft, färben negative Beispiele leider die ganze Branche. Rückblickend gesehen gab es wohl nur ganz wenige Starbegegnungen, bei denen nichts schief lief. Selbst mit Terminvereinbarung und OK der Managements kann ein Star-Treff oft in der letzten Minute kippen... Wir sitzen da immer auf einem Pulverfaß.

Wenn jemand einmal versucht, ein persönliches Treffen mit einem Star zu arrangieren, der macht das vielleicht zweimal, dreimal, aber dann läßt er schnell die Finger davon, denn manches grenzt an regelrechte Selbstkasteiung. Nervenkrieg pur. Wir haben über 300 Promi-Dates durchgezogen, uns kann nichts mehr erschüttern.

Wolfgang K. aus Helmbrechts:

Es sollte eine Tabelle auf der Homepage veröffentlicht werden aus der ersichtlich ist, welche Städte und Orte bereits im Fernwehpark hängen. Dann könnte man sich daran orientieren. Sonst bemüht man sich vielleicht um ein Schild, das bereits vorhanden ist.

Klaus Beer: Ich möchte dazu persönlich antworten. Es ist meine Schuld, daß es so eine Tabelle noch nicht gibt. Denn es wäre meine Aufgabe gewesen, von Anfang an jeden Ortsnamen in einer Excel-Datei zu erfassen. Doch obwohl ich Banker war - oder gerade deshalb - hasse ich jede Art von Buchführung, Tabellen und Statistiken. Das ist einfach nicht meine Welt.

Erschwerend in der Erfassung kam dazu, daß wie schon bei der Beantwortung einer anderen Frage gesagt, noch einige "gelbe deutsche" Ortsschilder auf das Anbringen warten, da wir diese erst aufmachen können, wenn entsprechend andersfarbige, also ausländische eingegangen sind, um das internationale Erscheinungsbild zu gewährleisten. So lagern einige GELBE noch im Schilderlager und harren in der Warteschleife auf ihre Präsentation. Andere sind erstaunlicherweise (obwohl Ortsschilder das eigentlich aushalten müssten) der Witterung (Winter) zum Opfer gefallen (Buchstaben haben sich gelöst, Schilder wurden unbrauchbar). Mußten also wieder entfernt werden.

Da demzufolge das Erscheinungsbild wechselt - und ich wie gesagt keinerlei Begabung für Statistiken habe - gibt es so eine Übersicht der Städtenamen leider nicht. Aber wir könnten gerne daran arbeiten, wenn sich jemand finden würde, mit Freude und Engagement alle Ortsnamen zu erfassen und zu archivieren. Es wäre toll, wenn sich da jemand melden würde, diese Aufgabe zu übernehmen.

Es soll keine Entschuldigung sein, aber man sollte sich einmal folgendes vor Augen führen:

Aktuell sind TÄGLICH rund um den Fernwehpark ca. 50 Arbeiten der verschiedensten Art am Laufen (Stars, Homepage, Organisation usw.) Jedes einzelne der 50 Themen beinhaltet aber zusätzlich ca. 3-5 Unterarbeiten zur Realisierung. Und da jede Arbeit NIE glatt geht, haftet jedem einzelnen Arbeitsthema zusätzlich 3 Probleme an, die es zu lösen gilt. Wenn ich also morgens aufstehe, habe ich SOFORT 150 ARBEITEN und 150 PROBLEME am Hals. die es abzuarbeiten gilt. Dazu sind aber die laufend AKTUELL hereinprasselnden e-mails (Agenturen, Schilderübergaben, etc.) noch gar nicht mitgerechnet.

Habe ich mir einmal vorgenommen, ab 8.00 morgens am PC zu sitzen und abzuarbeiten zu beginnen, ist es oft 15.00 Uhr am Nachmittag, bis ich damit überhaupt beginnen kann, da die aktuellen Dinge mir einfach keine Chance dazu lassen. Da habe ich einfach keinen Sinn und Nerven mehr für Statistiken - deshalb braucht der "Fernwehpark" IHRE HILFE. Bitte mailen Sie uns: info@fernweh-park.de Herzlichen Dank im voraus.


Eine ältere Dame mit Fahrrad spricht am 23.11 Fernwehpark Initiator Klaus Beer beim Anbringen neuer Schilder direkt am Fernwehpark an:

Ich muß Sie mal was fragen: Warum ENTSORGT Hof und andere Städte ihre alten Schilder eigentlich nicht ausserhalb der Stadt, warum muß das mitten in der Stadt sein, das verschandelt doch alles, das schaut ja furchtbar aus.

Klaus Beer bleibt erstmal die Spucke weg, dann antwortet er: "Das ist KEIN ENTSORGEN, die Schilder werden bewußt hier angebracht - als Friedensbotschaft für die Welt. Hinter allem steckt eine Bedeutung. Wenn Sie das nicht wissen, kann ich Sie gerne einmal aufklären..."

Dame: "Damit zerstört man ja alles Grün, anstelle der Schilder sollten hier Bäume stehen. Wenn Sie von Frieden sprechen, viel besser wäre da ein Friedenswald".

Beer: "Das ist zwar auch sehr schön, aber wegen eines Friedenswaldes kommen sicher keine Touristen nach Hof. Und Bäume gibt es im nahen Thereseienstein und entlang der Saale zuhauf. Wir wollen damit ja Besucher, Touristen nach Hof locken. Und nur wegen grünen Bäumen erhält Hof keine Presseberichte weltweit, bislang über 3000, wegen grünen Bäumen kommen auch keine Fernsehteams. Diese Werbung erhält Hof nur wegen des Fernwehparks. Letzthin war sogar der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika da, der zudem Barack Obama über das Projekt hier in Hof unterrichten will..."

Dame: "Ach wissen Sie, Besucher haben wir am Untreusee viele, die brauchen wir nicht auch noch in der Stadt. Und Obama, den seine alten Schilder brauchen wir auch nicht..."

Beer: "Ähh? Tut mir echt leid, wenn Sie nicht verstehen wollen. Ich hätte Sie gerne informiert um was es hier geht. Aber ich glaube, Sie wollen gar nicht verstehen. Alle Hintergrundinformation scheint nicht zu Ihnen vorzudringen und prallt an Ihrer vorgefertigten Meinung einfach nur ab.

Dame: "Mit meiner Meinung bin ich nicht allein, das sagen auch andere.

Beer: "Ich respektiere natürlich jede Meinung. Aber nur, wenn sich die Leute vorher informiert haben. Nicht wissen, um was es überhaupt geht und das auch nicht wissen wollen, ist in meinen Augen einfach nur dumm." (Anmerkung: Es ist erschreckend, wie einfältig manche Leute sind. Die wissen nach 12 Jahren Fernwehpark immer noch nicht, um was es geht, denken, das sind nur alte Schilder auf einen Haufen und wollen auch gar nichts weiter darüber wissen. Das macht mich sprachlos. Das ist einfach nur erschreckend. Da bleibt mir echt die Luft weg, über soviel Einfältigkeit... Und allein diese Aussage "von den alten Schildern von Barack Obama"... Das war wirklich ernst gemeint. Da fragt man sich wirklich, ob "Deppendorf" Ausgang hat... Aber was soll man da dagegen machen? Aufklären - aber wenn sich Leute gar nicht aufklären, informieren lassen wollen? Da bin ich mit meinem Latein wirklich am Ende...

Siegfried O. aus Hof

Was haben eigentlich die komischen Namen mit Ihrem Friedensprojekt zu tun?

Gar nichts. Sie sind nur ein Zusatz zu dem Thema "Ortsschilder". Einfach etwas zum Schmunzeln für die Besucher. Im Internet sind solche lustige Ortsnamen der Renner und seitenweise aufgeführt. Und wer kann schon so eine Sammlung in Natura vorweisen. Wir haben sie. Diese kuriosen Namen sind keine Fakes, sie alle gibt es wirklich. Obwohl wir im Fernwehpark selbst darauf achten, GELBE SCHILDLER nicht konzentriert zusammen zu hängen sondern diese mit bunten, exotischen Ortsnamen aufzulockern, haben wir diese lustigen Namen bewußt als SAMMLUNG dargestellt. Man soll sie auf einen Blick erfassen - und sich dabei kringelig lachen...

Bei Führungen weisen wir natürlich immer darauf hin, daß wir jetzt in eine Abteilung des Fernwehparks kommen, die keine optische Verbindung zu unserer Friedensbotschaft und Globalen Bedeutung hat - und eben nur ein "Gag" für die Touristen ist.

wird fortgesetzt...

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