| Der Bayerische Ministerpräsident geht für den Frieden der Welt in die Knie |
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DR. GÜNTHER BECKSTEIN wurde am 9. Oktober 2007 zum Bayerischen Ministerpräsidenten gewählt. Er löste Edmund Stoiber in dem Amt ab.
Im Rahmen des Empfangs des CSU-Bezirksverbandes Oberfranken signierte der Bayerische Ministerpräsident in der Stadthalle Kulmbach ein Grußschild für den Fernwehpark und drückte anschließend seine Hände in feuchten Ton. Nach der Schildersignierung erfolgt die Aktion der Handabdrücke für den Frieden in der Welt. l
Fernwehpark Initiator Klaus Beer erklärt dem Ministerpräsidenten zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten.“
Dr. Beckstein nimmt dazu schon mal die entsprechende Handhaltung ein.
Stimmungsbild mit vier Händen. Welche sind die „Erklärenden“, welche die zu „Ehrenden“?
Es ist „Action“ alá Hollywood vom Feinsten zu erwarten. Klar, dass diese Bilder die anwesendenTV- und Printmedienvertreter gerne mitnehmen. Doch hier wird die Traumfabrik in L.A. weit überholt. Die Handabdrücke für den „Signs of Fame“ Germany haben eine weitaus tiefere Bedeutung und Ideologie.
Wie von Klaus Beer vorgeschlagen, legt der Bayerische Ministerpräsident beide Hände auf den Ton.
Und versucht, mit dem Verlagern seines Gewichts auf die Hände in den Ton einzudringen. Keine so leichtes Unterfangen, wie man sieht.
„Herr Ministerpräsident, bitte schauen Sie doch mal in diese Kamera“, sagt Klaus Beer, und weist auf die Linse des heutigen Fernwehpark Fotografen, Matthias Meringer. Denn nicht nur dieser, sondern auch viele andere Kameras der lokalen und überregionalen Zeitungsvertreter sind auf das Geschehen im Ton gerichet.
Noch betrachtet der Vorsitzende der CSU, Erwin Huber, mit Lächeln im Gesicht die Aktion, doch bald wird auch er an der Reihe sein.
„Und nun?“ fragt Dr. Beckstein Klaus Beer, „wie geht es weiter?“
Neugierig betrachtet der Ministerpräsident seine Hände und die Spuren, die sie durch das erste Aufdrücken hinterlassen haben. Doch das sind wie gesagt nur Spuren, Fragmente, aber noch lange keine Abdrücke. Diese muß man anders angehen, wie Klaus Beer gleich erkären wird.
Die beiden vorab angelegten Hände ergaben erste, schöne Bilder für die Presse. Wenn es ernst wird, wirklich in den Ton einzudringen, empfiehlt Klaus Beer: „Am besten mit der linken Hand beginnen, auflegen, und dann mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken.“
Mit urbayerischer Kraft drückt der Ministerpräsident nun seine Finger in die graue Masse. „Doch so fest muß es gar nicht sein“, sagt Klaus Beer, „denn wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein.“. „Das ist übrigens eine Spezialmischung, die der Hofer Töpferladen extra für die Star-Handprints entwickelt hat“, erklärt Klaus Beer weiter.
Die Kameraleute sind in ihrem Element, denn…
wann sieht man schon mal den Bayerischen Ministerpräsidenten auf den Knien? Doch für den Frieden in der Welt tut Dr. Beckstein das gerne. Eine Geste, die ihn sehr sympathisch macht.
Noch hat Parteifreund Erwin Huber gut lachen. Denn die „Action“ für ihn rückt immer näher.
Nun folgt die wichtigste Pose im Fotoshooting: Das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken werden die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben, wie auch die Politiker und hier der Bayerische Ministerpräsident, symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Der Fernwehpark bedankt sich bei Ministerpräsident Dr. Beckstein herzlich für das große Engagment. Und wie man sieht, scheint ihm die Aktion auch persönlich Spaß gemacht zu haben. So bleibt am Schluß nur noch eine herzliche Einladung an den Ministerpräsidenten, bei nächster Gelegenheit den Fernwehpark einmal zu besuchen und sich persönlich einen Eindruck von dem multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt – und Touristenattraktion für ganz Hochfranken - zu verschaffen. Wir freuen uns auf Sie, sehr verehrter Herr Minsiterpräsident, herzlich willkommen demächst im Hofer Fernwehpark.
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt der Bayerische Ministerpräsident seinen Namenszug in den Ton.
Und so sehen die Handabdrücke des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein aus. Nach ein paar Tagen des Luftrocknens werden sie vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Zu sehen sein werden sie einmal im Fenweh-Star-Cafe, das gegenüber des Hofer Fernwehparks errichtet werden soll. |