Zwei liebenswerte "schrullige Damen" in Ton.
"Waltraud und Mariechen", im Ton verewigt - gemeint sind natürlich die Vollblutkomödianten VOLKER HEISSMANN & MARTIN RASSAU, die jedoch immer mit ihrer Paraderolle, mit der sie bekannt wurden, verbunden bleiben werden.
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Für Ihre Aufnahme in den "Signs of Fame" haben sich die beiden Comedystars etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Ehrung soll nicht backstage,. sondern mitten auf der Bühne, vor Publikum, stattfinden. Über 1500 Zuschauer werden live dabei sein.
Freilichtbühne der Luisenburg Festspiele in Wunsiedel. 15.15 Uhr. Volker Heißmann und Martin Rassau stehen natürlich noch nicht als "Waltraud und Mariechen" auf der Bühne, sondern brillieren im ersten Teil der Veranstaltung noch ohne Frauenkleider in herrlichen Skzetchen.
Soeben haben sie das Stichwort "Fernwehpark" gegeben und bitten Fernwehpark Initiator Klaus Beer zu sich auf die Bühne. Nach der Signierung ihres STAR-Schildes, wovon unsere andere Geschichte berichtet, folgt nun die Aktion der Handabdrücke in Ton.
Die Information, was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen, hat Klaus Beer diesmal schon backstage gegeben, da es auf der Bühne vor Publikum doch etwas zügiger vonstatten gehen soll. Klaus: "Zuerst beide Hände kurz über der Tonoberfläche anvisieren - in diesem Fall die linke Hand von Volker Heißmann und die Rechte von Martin Rassau - um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, und dann einfach hinein in die graue Masse..."
"Dann mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger kräftig eindrücken", erklärt Klaus Beer nochmal auf der Bühne.
"Meine Damen und Herrn, das dauert jetzt 45 Minuten", verkündet Volker Heißmann dem verdutzten Publikum. "Wir müssen warten, bis der Ton die Körperwärme angenommen hat, wie uns Klaus Beer vorhin gesagt hat." Ob's die Zuschauer glauben?
"Und einen Blick in die Kamera bitte." Fernwehpark Star-Fotografein Christine Ströhlein läßt sich nicht stören, daß hinter ihr 1500 Augenpaare die Aktion verfolgen und zieht unbeirrt das Fotoshooting durch.
"Soll'mer mit der Nasn auch noch nei? Oder mit meiner Zunga?, meint Volker, dessen Zunge bekanntlich ungeahnte Größe und Beweglichkeit erreicht, wovon sich Klaus später noch hautnah überzeugen kann.
Interessiert verfolgt das Publikum die Aktion auf der Bühne, die man sonst höchstens im Fernsehen oder am Fernwehpark erleben kann.
Wunderschön zeichnen sich die Handabdrücke in der grauen Tonmasse ab. Jetzt müssen diese nur noch signiert werden. Volker Heißmann ergreift als erster den Stift.
Dann ritzt Martin Rassau seine Unterschrift zu seinem Handabdruck in den Ton.
Plötzlich verebben die Späße. Volker Heißmann & Martin Rassau sind sich der Auszeichnung bewusst. Denn mit der Aufnahme in den "Signs of Fame" des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts "Fernwehpark" werden die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit auch gleichzeitig die Hände für den Frieden in der Welt. Und da machen die beiden Comedystars natürlich auch gerne mit.
Natürlich will das Publikum die Handabdrücke alá HOLLYWOOD auch sehen.
Mit schönen Konturen zeichnen sich die Handprints ab. Vor der Bühne stehende Pressefotografen und das Publikum zücken jetzt auch ihre Kameras.
Volker Heißmann's "bestes Stück"
Gruppenbild mit "STAR-SCHILD und Handabdrücken". Es darf nun wieder gelacht werden. Spätestens dann, wenn Volker Heißmann sein "bestes Stück", seine ungestüme Zunge, in voller Länge spielen lässt.
Bilder, die keiner Worte bedürfen, betitelt mit "Zungenimpressionen".
Fernwehpark Intitiator Klaus Beer kringelt sich vor Lachen. Klaus, der jede Sendung aus Veitshöchsheim bisher verfolgte und ein privater Fan der Beiden ist, hat sich vorgenommen, im nächsten Jahr erstmals bei dieser Faschingssendung in Veitshöchheim mit dabei zu sein. Ob's klappt ist fraglich, denn die Karten werden, wie zu erfahren war, nach der Bewerbung "ausgelost".
Erstmals steht Klaus mit einer Aufnahme in den "Signs of Fame" selbst auf einer Bühne. Lampenfieber?. Nein, das kennt Klaus Beer nicht. Denn erst wenn Mikros und Kameras auf ihn gerichtet sind, blüht er wie immer so richtig auf. Durch seine Filmvorträge laufend vor Publikum auftretend und spätestens nach der Aufnahme von Hollywood-Regissieur Roland Emmerich in den "Signs of Fame", die bei der Filmpremiere von "The day after tomorrow" in Berlin stattfand, kennt Klaus Beer keine Scheu vor Publikum und Medien mehr. Da die Ehrung direkt auf dem ROTEN TEPPICH vor über 50 Fotografen und zig TV-Kameras ablief und live auf die Leinwand für das Filmpremierenpublikum übertragen wurde, ist das Wort "Lampenfieber" für ihn ein Fremdwort geworden.
Abschlußfoto für Presse und Publikum. Eine Aufnahme, die "Schild und Ton" und natürlich die beiden STARS mit dem Initiator auf einem Bild vereint.
Und so sehen die Handabdrücke von Volker Heißmann und Martin Rassau aus. Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden sie vom Hofer Töpferladen, der auch die Spezial Tonmischung für die STAR-Handabdrücke kreierte, steinhart gebrannt. Und irgendwann einmal werden sie, zusammen mit weiteren bislang über 150 Star-Handabdrücken, im geplanten "Fernweh Star-Museum" ausgestellt, das gegenüber des Fernwehparks errichtet werden soll.
Der Fernwehpark wünscht dem Künstlerduo Volker Heißmann und Matin Rassau weiterhin noch viel Erfolg und bedankt sich herzlich für's Mitmachen. Ein Dankeschön gilt auch dem Management und der Veranstaltungsagentur für die gute Zusammenarbeit.
Fotos Ehrung: Christine Ströhlein
Fotos: Auftritt: Klaus Beer