„Gold“-Hände, die Skistöcke umklammern – goes to HOLLYWOOD
Sie gelten als deutsches Traumpaar des Sports und sind nach ihren erfolgreichen Laufbahnen auf den Skipisten bis heute in der Öffentlichkeit präsent:
ROSI MITTERMAIER , zweifache Olympiagewinnerin von 1976 in Abfahrt und Slalom und mehrfache Weltmeisterin und CHRISTIAN NEUREUTHER, Skirennläufer mit 13 Meistertiteln, die als Skistars in den 70iger Jahren zu Ruhm und Ehre gekommen sind.
Samstag, 14. November, 9.00 Uhr. Relexa Hotel in Bad Steben. Anläßlich des 40-jährigen Bestehens der Reha-Klinik Franken leiten Rosi Mittermaier und Christian Neureuther einen Nordic Walking-Lauf und eine Osteoporosegymnastikeinheit, und werden vor Beginn der Veranstaltung von Fernwehpark Initiator Klaus Beer im RELEXA-Hotel, in guter Zusammenarbeit mit Verwaltungsleiter Donat Sammer, in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“ aufgenommen.
Nach der Signierung ihres STAR-SCHILDS erfolgt die Aktion der Handabrücke.
Bevor Klaus Beer erklärt, was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen, entdeckt er ein langes Haar auf der Tonoberfläche, das natürlich entfernt werden muß. Als er versucht, dieses mit dem Fingernagel von der Oberfläche abzuheben gelingt dies zwar, doch der Nagel hat jetzt Spuren hinterlassen, die nicht sein dürfen. So werden die Leserinnen und Leser unser Bilderstories über die Begegnungen von Stars auch immer Zeugen, was backstage alles so passiert und sind hautnah mit dabei. Auch dann, wenn es um ein Haar im Ton geht...
Kein Problem, denn wozu hat man ein Nudelholz dabei, mit dem kurz vor jeder Aktion die Tonoberfläche nocheinmal glatt gewalzt wird, um die nicht gewollten Abdrücke der Schutzfolie zu elemenieren. Dieses kommt nun, zur Belustigung von Christian („Jetzt werden wohl auch noch Plätzchen gepacken“) nochmal zum Einsatz, um den „Ausrutscher“ zu beseitigen.
Dann endlich ist es soweit. Klaus erklärt: „Zuerst die Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten... „
„...und dann jeden Finger einzeln, aber kräftig, mit der anderen Hand eindrücken.“
Spiel der Hände: Erklären und anpassen ist jetzt angesagt, denn in diesem Fall sollen ja nicht beide Hände einer Person, sondern immer nur eine Hand von Rosi und Christian in dem Spezialton verewigt werden, den der Hofer Töperladen extra für die Star-Handabdrücke nach Geheimrezept entwickelt hat.
Denn ganz am Anfang wurde echter Beton verwendet, der immer zu einem Nervenkrieg ausartete. Wurde hier der Star evtl. durch ein TV-Team aufgehalten und kam etwas später, hatte der Beton schon so stark angezogen, daß der Promi Mühe hatte, überhaupt noch in die Masse einzudringen. War dagegen die Mischung zu weich konnte es passieren, das die Handprints auf der Rückfahrt wieder zerrüttelten. Also stieg man auf Ton um, auf eben diesen Spezialton, der bei entsprechender Lagerung noch gut zwei Tage verformbar bleibt.
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther haben aufmerksam zugehört und beginnen schon mal, je eine Hand, schräg zueinander gekehrt, anzulegen. Denn ihre Namen, die ja beide ziemlich lang sind, müssen in einem Freiraum darunter auch noch Platz finden.
Klaus Beer hat natürlich auch darüber nachgedacht, für beide je eine eigene Tonschale mitzubringen, wie er es für Paola und Kurt Felix in Lugano getan hat. Doch dabei hat sich herausgestellt, daß die Bilder besser wirken, wenn die Ehepartner ihre Hände gemeinsam in eine Schale drücken, da damit das Zusammengehörigkeitsgefühl optisch mehr zum Ausdruck kommt.
Als Klaus Beer dann diesen Satz von Christian in einem Interview las, war es klar. Beide Hände gehören zusammen in eine Schale. Christian Neureuther im Talk-Gespräch mit Hanno Gerwin, der fragte, ob auch er, wie seine Rosi, wunschlos glücklich sei: „... Der einzige Wunsch ist, dass dieser Zusammenhalt weiter besteht, dass wir immer zusammengeschweißt bleiben, denn allein durchs Leben zu gehen ist verdammt schwer.
So bleiben beide, im wahrsten Sinne des Wortes, auch hier im Ton für immer und ewig zusammengeschweißt und der Fernwehpark wünscht den Beiden, daß das noch viele Jahre lang in bester Gesundheit so bleiben möge.
Als Klaus Beer dann die beiden bittet, für die Aktion doch in die Hocke zu gehen, damit im Hintergrund ihr signiertes Star-Schild immer gut mit im Bild und nicht verdeckt ist, hat er erstmals keine Angst, daß ein Star dazu nicht in der Lage ist. Denn beide stehen für Bewegung, haben sie doch u.a. auch das Buch geschrieben „Die Heilkraft des Sports" – und da können Rosi und Christian das jetzt schon mal, richtig schön praktizieren...
Dann geht es aber richtig los. Ein Hauch von HOLLYWOOD weht durch den Raum. Rosi und Christian beginnen, ihre Hände in die graue Masse zu drücken.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Hände fast wie von selbst hinein“, erklärt Klaus weiter.
„Und einen Blick in die Kamera bitte“, bittet der Fernwehpark Star-Fotograf.
Kein Problem für die beiden Ski-Asse, die seit gut 30 Jahren nach ihrer aktiven Sportzeit immer wieder in diversen Fernsehsendungen präsent sind und wissen, wie man sich vor Kameras bewegt und vorallem, was Fotografen für gute Bilder brauchen. Und um eine umfassende Bilderstory über ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ anfertigen zu können, benötigt Klaus Beer viele verschiedene Einstellung und Posen, die in so einem Fotoshooting der Reihe nach abgearbeitet werden müssen.
„Und Action !!!“. Damit sich auch die Handballen kräftig abzeichnen, legen Rosi und Christian nun ihr ganzes Gewicht auf ihre Hände.
Geschafft. Interessiert bewundert die beiden sympathischen Skistars das Ergebnis.
Was folgt, ist die wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder wie hier Sport, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Und das tun beide sehr, sehr gerne, wie sie betonen.
Das bekräftigen sie sogar nocheinmal in einer Mail, die sie, wieder zu Hause in Garmisch-Partenkirchen, an Klaus Beer schreiben:
Lieber Herr Beer,
nach unserem Kennenlernen und dem erfassen Ihres Projektes fühlen wir uns erst Recht geehrt, in die „Signs of Fame“ aufgenommen zu sein. Der Fototermin hat Spaß gemacht und das Resultat ist wirklich gut gelungen.
Darüber freut sich Klaus Beer natürlich sehr und vorallem darüber, daß diese Beiden Stars, die sich seit Jahrzehnten immerwährender Beliebtheit erfreuen, wirklich so sind, wie sie im Fernsehen rüberkommen. Einach sympathisch und sehr menschlich.
Auch Erika Beer, die, gleich am Anfang des Bestehens des Fernwehparks, nach ein paar unangehmen Erfahrungen mit Starbetreuern die Nase voll hat vom Showbiz und Starbegegnungen regelrecht meidet, d.h., seit ca. neun Jahren bei keiner einzigen Aufnahme von Stars in die „Signs of Fame“ mehr dabei war, ist heute ausnahmsweise mal mitgekommen. Nicht nur deshalb, weil sie das Star-Mobil nach Umsteigen in ein schnelleres Auto für die anschließende Weiterfahrt von Klaus und Ralf nach Aachen wieder nach Hof zurück fährt, sondern weil ihr klar ist, daß Rosi Mittermaier und Christian Neureuther auch in Natura einfach sehr sympathisch und natürlich sein müssen. Sie hatte keinen Augenblick daran gezweifelt, daß es eventuell anders sein könnte. Und sie wurde – nicht enttäuscht. Im Gegenteil: „Ganz lliebe Menschen“.
Die Handabdrücke der beiden Skilegenden, sozusagen als Spiegelbild, closeup.
Da entdeckt Christian einen winzigen Eindruck neben seiner Hand, der dort nicht hingehört. Er schnappt sich das Nudelholz und beginnt, diesen Kratzer auszubügeln. Denn perfekt müssen die Handabdrücke schon sein.
Ob Christian in der Weihnachtszeit zu Hause in der Küche auch so zu sehen ist? Gold-Rosi, die schmunzelnd die Aktion verfolgt, wird es wohl wissen...
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden. Dazu ritzen Rosi Mittermaier und Christian Neureuther ihre Namen in den Ton.
Nur gut, daß beide ihre Handabdrücke etwas höher angelegt haben, so daß darunter noch entsprechend Platz für die beiden langen Namenszüge sind.
Und so sehen die Handabdrücke der beiden unvergessenen und immerwährend beliebten Skistars aus. Einfach super. Christian: „Rosi, Deine haben sich ja viel tiefer eingegraben als meine...“
Last not least darf ein Schlußbild mit Donat Sammer, dem Verwaltungsleiter des Relexa-Hotels, nicht fehlen, der das Zusammentreffen mit den beiden Skiprofis arrangiert hat. Sammer, auch Inhaber des Reisebüros „Casado-Reisen“,versteht das Fernweh von Klaus Beer, der unter TERRA FILM bislang über 30 abendfüllende Reise- und Kulturfilme über fremde, exotische Länder in der Welt produziert hat, sehr gut und arbeitet deshalb schon seit vielen Jahren gerne mit dem Hofer Weltenbummler und Fernwehpark Initiator zusammen.
Und so sehen die Handabdrücke von Rosi Mittermaier und Christian Neureuther aus. Zu sehen sein sollen sie einmal im „FERNWEH Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, werden dann durch die Licht/Schattenwirkung die Konturen der Hände noch deutlicher zum Ausdruck kommen.
Die Hände der beiden Ski-Asse einmal in Schnee und Eis?
Oder, wie könnte es besser passen, auch in GOLD gefällig?