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Eurovision Song Contast Lady mit Frankreichkarriere auf den Spuren Hollywoods

Die bis heute erfolgreiche Schlagersängerin MARY ROOS, auch gefragte Schauspielerin, steht seit den Siebziger Jahren mit dem Eurovision Song Contest in enger Verbindung, vertrat Deutschland dort in mehreren Jahren und belegte bei dem internationalen Musikwettbewerbe1972 mit dem Titel „Nur die Liebe läßt uns leben“ einen sagehaften dritten Platz.

Mary Roos

Gleichzeitig startete die Sängerin in Frankreich eine zweite Karriere und trat im Pariser „Olympia“ vor ausverkauftem Haus auf. Seit ihrem Erfolgstitel von 1970 „Arizona Man“ führte die Karriere der bekannten wie auch sehr sympathischen Sängerin stetig nach oben, so daß sie heute mit zu den meist gebuchtesten Sängerinnen im deutschen Fernsehen und bei Veranstaltungen zählt.

Das „Frühlingsfest der Volksmusik“ in Chemnitz. Wie immer von Florian Silbereisen moderiert, ist MARY ROOS diesmal der Star-Gast und mit Florian und vielen Kolleginnen und Kollegen aus der Musikbranche mit dieser Sendung auf großer Städtetornee unterwegs.

Mary Roos

Nach der Signierung ihres STAR-SCHILDES erfolgt die Aktion der Handabdrücke. Tolle Bilder auch für das mit anwesende TV Team des MDR, das für die Sendung „Donnerwetter“ über den Fernwehpark berichtet und dabei als Beispiel einer Star-Aufnahme in die „Signs of Fame“ die Ehrung von Mary Roos dokumentiert.

Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen, um geben vom Stab des MDR-TV Teams. In diesem Fall ist das Fernsehen vorallem Beobachter der Ehrung und filmt den Ablauf der Ehrung von Anfang des Treffens bis zu der wichtigsten Pose der Aktion, das Heben der Hände nach dem Eindruck als Friedenszeichen.

Mary Roos

Klaus Beer erklärt weiter:„Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift muß dazwischen ja auch noch Platz finden“.

Mary Roos

Mary Roos legt ihre Hände schon mal entsprechend an.

Mary Roos

Und „Action“. Der Galgen mit dem Mikro wird ausgefahren, die TV-Kamera ist hautnah mit dabei.

Mary Roos

Mary Roos

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in den Ton“.

Mary Roos

Mary Roos

„Und mit der Rechten dann jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken.“

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus weiter, da der Ton durch die Fahrt im Auto doch noch etwas kalt ist.

Mary Roos

Und das Ganze dann umgekehrt auch mit der anderen Hand natürlich. Alles hautnah von der Fernsehkamera im Bild festgehalten.

Mary Roos

Mary Roos

„So ich verschwinde jetzt mal“, sagt Klaus. „Warum?“ fragt Mary Roos. „Damit Sie auch mal alleine im Bild sind“, entgegnet er, denn es geht ja vorallem um Sie.“

Mary Roos

Die Filmcrew umringt die Sängerin. Der Kameramann ist in seinem Element. Wenn das keine tollen, actionreicheh Bilder für die Sendung werden? Bilder, die für sich selber sprechen.

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Beide Hände sind drin. Mary begutachtet das Ergebnis kritisch, denn sie möchte ja tolle Prints hinterlassen.

Der Einsatz des Nudelholzes

Mary Roos

„Doch was ist das?“ „War ich das?“, fragt Mary ungläubig. Ist doch neben einem ihrer abgebildeten Finger ein Fremdeindruck zu sehen, der da so nicht hingehört. „Der muß weg “, sagt sie.

Mary Roos

Da hat Klaus Beer eine Idee. Schnell holt er ein Nudelholz, mit dem er immer kurz vor der Aktion den Ton nocheinmal glatt walzt, um Abdrücke der Folie, die den Ton feuchthalten soll, zu beseitigen. Denn die Tonfläche muß für die Star-Abdrücke glatt und plan, frei von irgendwelchen fremden Spuren sein.

Mary Roos

Ein bischen mit dem Finger glattgestrichen, dann ein paar Mal mit dem Nudelholz dardrüber. Wäre doch gelacht, wenn so das kleine Malheur nicht ausgebügelt wreden könnte. Auch für das Fernsehen ist diese Aktion natürlich der Knaller, solche Bilder liebt der Kameramann...

Mary Roos

Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden.

Mary Roos

Dazu ritzt Mary Roos ihren Namenszug in die graue Masse. Klaus hätte es zwar lieber in Schreibschrift, so wie auf den Autogrammkarten und auf dem Star-Schild, aber Mary sagt: „Das kann doch sonst kein Mensch lesen...“

Mary Roos

Das Werk ist vollbracht. Mary Roos und Klaus Beer sind mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden.

Mary Roos

Mary Roos

Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen.

Mary Roos

Denn mit ihren Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge geehrt in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hände für den Frieden in der Welt.

Mary Roos

Mary Roos

Und wenn es darum geht, für den Weltfrieden ein öffentlliches Zeichen zu setzen, macht natürlich auch Mary Roos gerne mit.

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Last not least wird die Tonschale vor dem Star-Schild präsentiert. Ralf Standke, Fernwehpark Fotograf, bittet hier um Blickkontakt mit der Fernwehpark Kamera, da das Fernsehen heute ja nur Zuschauer, sprich Berichterstatter dieser Aktion ist. Die Augen des Stars sollen also immer Richtung FWP-Fotografen gerichtet sein.

Mary Roos

Denn die Fernsehzuschauer möchten gerne sehen, wie sie ausgefallen sind – und es muß für die Presse auch immer ein Bild aufgenommen werden, daß in einer Einstellung alles auf einen Blick abdeckt: Star-Schild, Handabdrück, natürlich den Star selbst und auch der Initiator des Projekts.

Mary Roos

Mary Roos

Mary Roos

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen, der auch den Spezialton für die Star-Abdrücke nach Geheimrezept entwickelt hat, dann steinhart gebrannt.

Mary Roos

Aus der Hocke „krabbelt“ Mary Roos auf allen Vieren nun mit Blick in die Fernsehkamera aus dem Bild – die Kamera schwenkt dann zurück auf die Handprints, die Klaus Beer in die Linse hält... Tolle Szene, mal sehen, ob sie auch in dem TV-Bericht so zu sehen ist.

Mary Roos

Zu bestaunen sein werden die Prints von Mary Roos dann einmal im „Fernweh-Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, durch dessen Licht/Schatten Wirkung die Reliefs noch deutlicher zum Vorschein kommen.

Im Moment werden die Star-Handabrücke aber noch gesammelt. Denn im Gegensatz zu den robusten Star-Schildern können die gebrannten und leicht zerbrechlichen Tontafeln natürlich nicht im Freien ausgestellt und Wind und Wetter ausgesetzt werden.

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