Reinhold Messner
Faszination - Abenteuer "Berg"
Es gibt wohl kaum jemanden, der den Namen REINHOLD MESSNER nicht kennt: Mythos, Bergsteiger - Extrembergsteiger, Buchautor, Politiker. Reinhold Messner ist alles zusammen in einer Person. Er ist der erste Mensch, der den Mount Everest - ohne Sauerstoffgerät - und 13 weitere Achttausender bezwungen hat.
Wer kennt seinen Namen nicht? REINHOLD MESSNER zählt zu den besten Bergsteigern der Welt. Er hat alle 14 Achttausender bestiegen, etwa 100 Erstbegehungen durchgeführt und zu Fuß, mit einem weiteren Abenteurer, ARVED FUCHS, der ebenfalls im "Signs of Fame" vertreten ist, die Antarktis und Grönland durchquert. Ebenso Tibet und die Wüste Takla Makan. Und er sah als erster Mensch den Yeti, wie er in seinem letzten Buch beschreibt, eines von bislang knapp 40 Büchern übrigens.
Seine Vorträge führen ihn um die ganze Welt. Vortragsbesucher in USA, Japan, Australien und Südamerika hängen an seinen Lippen, wenn er erzählt. Klaus Beer; "Und das kann er fürwahr meisterhaft. Seine Sätze kommen messerscharf, seine freie Rede prädikat wertvoll".
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Beer: "Reinhold Messner ist der Inbegriff des Abenteurers - und es waren 53 Prominente vor ihm nötig, bis es endlich gelang, den Fernweh-Park mit seinem Grußschild zu bereichern." Ort des Treffens ist Marktneukirchen, wo Reinhold Messner in der Musikhalle über den Mount Everes "Himalaya - Himmel und Hölle" referiert. Er berichtet über seine zwei Besteigungen des höchsten Berges der Welt, von den Tragödien, die sich an diesem Schicksalskoloss abspielten und von der ungebrochenen Faszination, die für Bergsteiger von diesem Gipfel ausgeht.
Fernweh-Park Initiator Klaus Beer traf Reinhold Messner am Tag nach dem Vortrag bei einem Privatempfang im Hotel Berggasthof "Heiterer Blick" in Markneukirchen.
Die STAR-SCHILD Signierung
Klaus Beer: "Es ist ein kalter, klarer Frühlingsmorgen, als wir uns auf die Fahrt ins Vogtland machen. Wie wird die Begegnung mit dem Extrembergsteiger sein? Für ihn bin ich sicher einer von vielen, die irgendetwas von ihm wollen. Rundfunk- und Fernsehsender reissen sich um ihn, er war Gast bei "Wetten dass...", präsent in unzähligen Talkshows und Unterhaltungssendungen und erst letzthin sah ich ihn als Stargast in "Was bin ich". Klar, dass man ihn dort sofort erraten hatte. Denn fällt der Name Bergsteigen, gibt es nur einen Namen: Reinhold Messner.
Mit an Bord unseres Fahrzeugs ist Ralf, Mitglied des Fernweh-Park Vereins und Vera,
Bergsteigerin, Hobbyfotografin und absoluter "Messner-Fan". Auf dem Rücksitz liegt
das wunderschöne Grußschild, das wiedereinmal Karin und Andreas Strehlke von Strehlkes
Druckmühle in Schwarzenbach/S. angefertigt haben. Für den Star-Bergsteiger ließen sie sich
etwas ganz Besondere einfallen. In mühevoller Puzzlearbeit "zauberten" sie
Messners Konterfei auf das Schild. Den Entwurf sandten wir dann allerdings erst einmal zu
Messners Agenturbüro. Messner gefiel's und wir bekamen eine offizielle Einladung zu seinem
Frühstück im Bergasthof.
Bei dieser Gelegenheit wollen wir natürlich auch seine Handabdrücke in Beton verewigen. So
sind zwei Kilo Spezialzement, ein Mischbottich, Kelle, Wasserflaschen und natürlich die
Form für den Handabdruck-Guß mit dabei. Das "Abenteuer Messner" im vogtländischen
Musikwinkel konnte beginnen.
Als wir den Berggasthof betreten, erfahren wir von der Chefin, dass Herr Messner
noch schläft. "Er will auch nicht geweckt werden". Uns ist das recht, haben wir
doch genügend Zeit, die beste Location für das Fotoshooting zur Aufnahme in den "Signs
of Fame" auszuwählen.
Wir sind von dem geschmackvollen Ambiente des Berggasthofs überrascht. Jede Wand ist mit
Musikinstrumenten und Utensilien des Musikwinkels dekoriert. Kein Wunder, dass Reinhold
Messner schon dreimal hier übernachtete, wenn er in der Gegend Vorträge hielt. Wundervolle
Dekos, schön für die Gäste, doch nicht so ideal für unsere Fotos. Denn wir benötigen einen
möglichst neutralen Hintergrund, damit nichts von Reinhold Messners Person ablenkt.
Schließlich entschließen wir uns für den Garten. Hier steht ein stattlicher Tannenbaum.
Natur pur, besser könnte es für den Naturburschen Messner nicht passen.
Als Reinhold Messner dann erscheint, ist alles vorbereitet. "Guten Morgen, legen wir gleich los?", sagt er, "ich frühstücke dann hinterher". "Die Schildersignierung können wir gleich machen", sage ich, "doch das mit den Handabdrücken ist nicht so einfach. Ist der Spezialbeton einmal angerührt, müssen die Hände sofort hineingedrückt werden, sonst geht nichts mehr. Können wir beim Frühstück stören, wenn's soweit ist?" "Klar, gebt mir einfach Bescheid, ich komme dann sofort", antwortet Messner, der an diesem Morgen ein cremefarbenes Jackett und ein dazu passendes grüngestreiftes Hemd trägt. Natürlich fehlt auch seine bekannte Halskette nicht.
Für die Unterschrift auf dem Schild bitte ich Reinhold Messner auf die Terasse. Mit schwungvoller Schrift setzt Reinhold seine Unterschrift darauf. Ralf und Vera fotografieren.
"Ich bin was ich tue"
Als er seinen Bruder Günther vor über 30 Jahren bei einem gemeinsamen Besteigungsversuch des Nanga Parbat verlor und dabei beinahe selbst tödlich verunglückt wäre, entschied er sich dennoch, mit dem Extrembergsteigen weiterzumachen, "die zweite Chance seines Lebens zu nützen", wie er sagte. "Ich habe das Leben, das ich heute führe, nicht geplant. Da ich nicht für möglich hielt, so zu leben, wie ich heute lebe, habe ich es auch nicht erträumt." So steht auf seinem Grußschild für den Fernweh-Park auch sein ganz persönlicher Wunschspruch: "Ich bin was ich tue."
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Herzlich willkommen im "Signs of Fame". Ein kräftiger Händedruck besiegelt die Aufnahme.
Nach dem Fotoshooting geht Reinhold Messner erstmal frühstücken. "Ruft mich, wenn der Zement so weit ist", sagt er.
Für uns heißt es jetzt, Zement mischen. Rein in die Form, und glattstreichen. Als ich am Frühstückstisch erscheine, erhebt sich Reinhold Messner sofort. "Ich komme". Messner ist ein Mann der Tat. Einmal versprochen, hält er sich an das Timing. Wie auch sonst könnte er seine Expeditionen planen und Unternehmungen wagen, bei denen es ums Überleben geht.
Wie es dann mit seinen Handabdrücken weiter ging, ist in der Rubrik STARS-Handabdrücke nachzulesen.
Hinweis: Beim Treffen von Reinhold Messern waren ca. 50 Stars im "Signs of Fame" vertreten. Heute, im Jubiläumsjahr 2010, sind es über 300. Bei den Anfängen der Star-Ehrungen gab es dann zwar auch bald die Handabdrücke alá Hollywood, doch das geschah, wie eben in Los Angeles auch, noch mit richtigem Beton: Zeitaufwendig, anstrengend, oft nervenaufreibend. Denn entweder war das Gemisch zu fest, und der Star hatte Mühe, da reinzukommen, oder der Zement war zu locker, dann konnte es passieren, daß die Handprints auf der Heimfahrt im Auto wieder zerrüttelten. Nervenkrieg also immer, so auch im Fall von Reinhold Messner...
Fachsimpeln unter Buchautoren
... nachdem Reinhold Messner seine Hände vom Zement gesäubert hat, sitzen wir noch etwas im Frühstücksraum zusammen. Reinhold möchte etwas mehr über den Fernweh-Park wissen und fragt nach der Größe und der Anzahl der Schilder.
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Ich zeige ihm das Fernweh-Park Prospekt mit den Bildern des Parks und den Promis im "Signs of Fame". Interessiert studiert Messner die Broschüre.
Als ich ihm zum Schluß sage, dass er mit der Aufnahme in den "Signs of Fame"
auch an der Aktion "Frieden und Zusammengehörigkeit aller Völker und Nationen"
teilnimmt, meint Messner realistisch: "Damit können Sie den Krieg leider auch nicht
verhindern". Recht hat er, natürlich, doch ein Zeichen für mehr Menschlichkeit in der
Welt wollen wir damit zumindest setzen.
Auf die Frage, wie er es schafft, zwei Stunden lang so fesselnd zu referieren, dazu so
druckreif zu formulieren, dass man seine seine Ausführungen ohne Korrektur in ein Buch
übernehmen könnte, meint er nur bescheiden: "Es ist Übung, jahrelange Übung."
Zur ganz persönlichen Erinnerung an seine Aufnahme in den "Signs of Fame" des Hofer Fernweh-Parks überreichte Klaus Beer Reinhold Messner noch seinen Jubiläumsbildband "Route 66", den der Hofer Weltenbummler auch für ihn signierte. Obwohl es nicht unbedingt Messners Thema ist, interessiert er sich doch sehr dafür. Besonders für die Bilder des "Versteinerten Holzes" im "Kristallwald" des Petrified Forest.
Privates Treffen - vor über 20 Jahren
Bereits zweimal zuvor ist Klaus Beer mit Reinhold Messner zusammengetroffen.
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Einmal vor bereits über 20 Jahren - Klaus Beer filmte damals noch in Super 8 und war zu dieser Zeit speziell in den Ländern der grandiosen Bergregionen Indien, Nepal, Ladakh und Pakistan unterwegs - und dann nocheinmal kurz nach der Grenzöffnung, als Beer in das 16-mm Profilager wechselte. Damals erschienen gerade auch Klaus Beers erste Bücher, die beiden Bildbände "Fernweh - Mit der Kamera um die Welt", in denen Reinhold Messner gerade blättert (s. Bild)
und auch das Cover signierte.