Irgendwie und sowieso – reif für die „Signs of Fame“
ELMAR WEPPER zählt, zusammen mit seinem älteren Bruder Fritz Wepper, zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspielern.
Bereits in den siebziger Jahren erzielte er erste Fernseherfolge in den TV-Serien „Der Kommissar“, „Polizeiinspektion 1“, „Unsere schönsten Jahre“ und in „Zwei Münchner in Hamburg“, hier als Partner von Uschi Glas. Die TV-Serie „Irgendwie und Sowieso“ von 1986 wurde zur Kultserie.
Weiter spielte er u.a. in „Die Sturmflut“, „Zwei Ärzte sind einer zuviel“ und im „Traumschiff“.
Für den Doris Dörrie Film „Kirschblüten-Hanami“ erhielt er den Bayerischen Filmpreis und den Deutschen Filmpreis.
Der Schauspieler engagiert sich auch bei der von Peter Maffay gegründeten Tabaluga Kinderstiftung und ist offiziell ernannter Botschafter für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Vorbereitung für die Ehrung
Elmar Wepper dreht im Juli in Hof und Umgebung für den TV-Krimi „Das unsichtbare Mädchen“.
Freitag, 8. Juli 2011, 11.00 Uhr. Elmar Wepper muß heute erst für einen Abenddreh am Set sein und hat sich viel Zeit für den Fernwehpark genommen. Fernwehpark Initiator Klaus Beer holt ihn vom Hotel ab und fährt mit ihm in den Fernwehpark, wo bereits die Presse und der lokale Fernsehsender TVO auf ihn warten.
Die Ehrung wird wie immer vor der medienerprobten Schilderkulisse unter dem Globus mit der Aufschrift „for a peaceful world“ vorgenommen. Dort wird auch ein kleiner roter Teppich ausgerollt, auf dem die Star-Schild Signierung und die Handabdrücke in Ton vorgenommen werden. Gleichzeitig optische Fixierung für die Medien, die dann automatisch den besten Schilderhintergrund im Bild haben. Nach über 300 Stars und vielen Starbesuchen direkt am Fernwehpark gibt es bestimmte Einstellungen und Fotoposen, die einfach nach und nach abgearbeitet werden müssen.
Weiter wird der Ort der Ehrung mit roten Kordeln abgegrenzt, ein wenig Feeling „Hollywood“ muß schon sein. So sind für das Fernsehen und die Presse gute Bilder garantiert.
Bewußt wurde die Öffentlichkeit nicht über die Aktion informiert, da sonst umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und Security vor Ort notwendig wären. So wurden nur Insider, wie Mitglieder des Fernwehpark Vereins und natürlich die Presse über den Besuch von Elmar Wepper im Fernwehpark informiert. Und wer als Passant „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, sprich Fernwehpark ist, ist eben auch mit dabei...
11.15 Uhr. Das Star-Mobil trifft ein. Und da gibt es gleich die erste Überraschung.
Ein Kinderchor zur Begrüßung
Eine Schulklasse, oder ist es ein Kindergarten vom Alter der Kids her gesehen, hat einen Ausflug zum Fernwehpark gemacht und als die Lehrer erfuhren, daß Elmar Wepper kommt, sind sie natürlich geblieben, um den bekannten Schauspieler zu sehen und auch zu empfangen – und das in ganz besonderer Art und Weise...
... mit einem Lied, das sie spontan anstimmen: „Herzlich Willkommen... schön daß Du da bist...“
Elmar Wepper und Klaus Beer sind sichtlich überrascht und freuen sich sehr, über diese nicht geplante Einlage. Schöner kann der beliebte Schauspieler wohl nicht empfangen werden.
Die Star-Mobil Signierung
Da Wepper schon mal bei dem Star-Mobil steht bittet ihn Klaus Beer, doch gleich seine Unterschrift auf das Fahrzeug zu setzen. Doch dafür muß erstmal ein noch freier Platz gefunden werden. Interessiert bestaunt Elmar Wepper, wer von seinen Kolleginnen und Kollegen schon darauf unterschrieben hat, und da gibt es viele. Ein Kameramann von TV Oberfranken hält diese Bilder schon mal für die Abendsendung fest.
„Schauen Sie mal, wer hier auch zu finden ist?“, sagt Klaus Beer und weist auf die Unterschrift von Fritz Wepper, Elmars Bruder, der ebenfalls zu den deutschen Fernsehlieblingen zählt.
Und Elmar Wepper entdeckt auch SEPP MAIER und verrät auf die Frage von Klaus Beer, ob er ein „Bayern“- oder „60iger“-Fan ist. „Ich bin das 442 Mitglied der Bayern, heute sind es ja einige Tausend.“ Übrigens: Neben Sepp Maier ist auch noch PHILIPP LAHM im Fernwehpark vertreten.
Elmar hat noch einen freien Platz über der Frontscheibe gefunden und signiert gleich neben KARLHEINZ BÖHM, eines der ganz großen Vorbilder von Klaus Beer, der die Ideologie des multikulturellen und völkerverbindenden Hofer Friedensprojekts wie kein anderer vertritt und der für seine Hilfe am Nächsten auch einen STAR-STERN auf dem „Boulevard der Humanität“ im Fernwehpark erhalten hat.
Die Star-Schild Signierung
Danach bittet Klaus Beer den Schauspieler auf den Roten Teppich zu seinem Star-Schild.
Mit Schwung signiert Elmar Wepper sein Grußschild „for a peacful world“.
Und präsentiert es mit Freude den anwesenden Medienvertretern.
Shake Hands mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer.
Doch die Ehrung ist noch nicht zu Ende. Es folgt die wichtigste Aktion der Aufnahme in die „Signs of Fame“, die Handabdrücke. Christoph Plass, Redakteur der FRANKENPOST/Hofer Anzeiger nutzt die Umbauphase, um Elmar Wepper gleich ein paar Fragen zu der ihm heute angedachten Ehrung und zu den Dreharbeiten hier in Hof zu stellen.
Dann erfolgt die Aktion der Handprints alá Hollywood, ein actionreiches Szenario, daß sich natürlich das Fernsehen nicht entgehen lassen will.
Doch die Handabdrücke sind nicht nur Glimmer und Glamour wie in Hollywood. Mit den Handprints werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Und da macht der sehr sympathische Schauspieler natürllich gerne mit.
Wie Elmar Wepper diese Aktion meistert, kann man in unserer ausführlichen Bilderstory HANDABDRÜCKE ersehen.
Bummel durch den Fernwehpark
Zur Erinnerung an seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ hat Klaus Beer dann noch ein Geschenk parat. Klaus: „Bei Oscar-Verleihungen oder beim BAMBI erhalten die Stars immer eine Trophäe, die sie mit nach Hause nehmen können – wir entführen Ihnen aber das signierte Star-Schild für den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit diesen großen Verleihungen vergleichen, aber damit Sie ebenfalls eine Erinnerung an Ihre Ehrung haben, überreichen wir Ihnen hiermit ihr Star-Schild nochmal als Miniaturausgabe.“
Dann bittet Klaus Beer Achim Hager (Mitte), Geschäftsführer von HFO Telcom, zu Elmar Wepper auf den Roten Teppich. Denn HFO Telecom ist einer der Hauptsponsoren des Friedensprojekts, das völlig kommerzfrei ist und nur aus Idealismus und Sponsoring bestehen kann.
Danach wird noch eine Zeitlang über alles mögliche gefachsimpelt.Klaus Beer: „Elmar Wepper ist ein sehr sympathischer Mensch, völlig ohne Starallüren, ein Mensch, mit dem man ungemein gut reden und über alles mögliche diskutieren kann.“
So weist Klaus Beer auch auf das gegenüber des Fernweparks liegende Gebäude, in dem das „FERNWEH Star-Museum“, im amerikanischen Stil der sechziger Jahre, entstehen soll. Klaus: „Vielleicht können wir Sie beim nächsten Besuch dorthin einladen. Die Hälfte der Finanzierung steht bereits durch Kleininvestoren, sobald wir den Rest haben, geht es los. Es wird eine Erlebnisgastronomie, in der man auch lukullische eine Reise um die ganze Welt antreten kann. Mit Blick zu der Panoramakulisse der exotischen Schilder.“
In dem „DINER“ sollen nicht nur Touristen, sondern auch Stars und Medien ein- und ausgehen. Es wird eine VIP-Lounge geben, eine kleine Showbühne und dort sollen auch die Handabdrücke ausgestellt werden. Denn die kann man ja nicht wie die eher robusten Star-Schilder im Freien ausstellen. Klaus weiter: „Vielleicht kocht dort dann auch mal ALFONS SCHUHBECK mit Ihnen, der Schuhbeck war nämlich auch schon persönlich im Fernwehpark und ist mit Schild und Handabdrücken hier verewigt.“
Dann beginnt der offizielle Rundgang durch den Fernwehpark bei den Star-Signs von DENZEL WASHINGTON und dem 1. Kosmonauten im All, DR. SIGMUND JÄHN.
Mehr als Blech auf Holz
Zwischen den beiden Pfosten ist ein Pfahl zu sehen, der optisch den Grundgedanken des Projekts für alle Besucher konkret vor Augen führt. Denn zwischen dem Schild von Washington DC, das Klaus Beer vom Weißen Haus erhalten hat, wurden bewußt arabische Schilder plaziert. Denn der Fernwehpark ist ein kosmopolitsch neutraler Ort, an dem sich theoretisch auch Bush und Saddam in Frieden die Hände hätten geben können. Beer: „Unsere Erde ist so groß und hätte Platz für alle Völker und Nationen, darauf in Frieden zu leben. Ohne Machtsucht, ohne Krieg. Deshalb steht der Fernwehpark dazu als Mahnmal, als optisches Zeichen, zum Nachdenken...
Elmar Wepper ist begeistert. Er sagt: „Da ist alles durchdacht, hat ein Konzept. Und zu dem Reporter des Hofer Anzeigers: „Es ist eine Ehre, daß ich jetzt auch dazu gehöre.“
Ganz besonders stolz ist der „Fernwehpark“ natürlich auf das Grußschild des DALAI LAMA, das dieser bei seinem Deutschlandbesuch 2009 für das Hofer Friedensprojekt signiert hat.
Plötzlich stoppt der Rundgang bei einem anderen Schild, bei dem Grußschild des Fernwehpark Initiators Klaus Beer. Als Weltenbummler und Filmemacher, der seit über 4 Jahren Reise- und Kulturfilme in der ganzen Welt dreht, wurde dieser immer wieder von Besuchern gebeten, doch auch selbst einen Gruß in der Sparte „Abenteurer“ zu hinterlassen. Klaus Beer schrieb dazu seinen Lieblingsspruch: „Staunen wie ein Kind über die Wunder auf unseren Blauen Planeten...“
Die Botschaft des Fernwehparks an die Welt
Klaus Beer zu Elmar Wepper: „Ich spreche hier nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 40 Jahre Reisen mit der Film- und Photokamera um die Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ERDE ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Deshalb habe ich mir eines geschworen NICHT zu tun, nämlich NICHTS zu tun. So steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9. November 1999 – 10 Jahre nach dem Fallen der Mauer – als Zeichen für GRENZENLOSE FREIHEIT und für VÖLKERVERSTÄNDIGUNG.“ Alles nachzulesen in der GLOBALEN BEDEUTUNG des Projekts.
Interessiert verfolgt Elmar Wepper die Geschichten, die Klaus Beer beim Bummel durch die Schilderreihen zu diesem und jenem Schild zu erzählten hat. Klaus: „Jedes Schild hat seine eigene Geschichte. Bei über 300 Stars könnte ich ein Buch schreiben über die Begegnungen und Erlebnisse rund um die Aktionen“. So auch bei dem leider erst vor kurzem verstorbenen berühmten Filmregisseur BERND EICHINGER, dessen Handabdrücke man in seinem Büro von Neue Constantin Film in München vornahm und dabei ein kleines Malheur passierte... Geschichten über Geschichten. So eine Führung könnte Stunden dauern, Klaus Beer hätte zu jedem Schild eine Story oder Anekdote parat...
Darüber ist auch das „ANTENNE BAYERN“-Grußschild zu sehen, zu dessen Signierung der beliebte Radiomoterator Wolfgang Leikermoser auch selbst vor Ort war.
Bei dem Rundgang ist auch der Kameramann von TVO mit dabei und fängt interessante Bilder für die Sendung ein.
Dann Halt bei einer weiteren, sehr wichtigen Schilderreihe, der ASIEN-Ecke. Dort hat Klaus Beer beswußt das Schild des bekannten tibetischen Musikers LOTEN NAMLUNG, der mit dem Dalai Lama Deutschland besuchte, zwischen chinesische Schilder gehängt. Darüber der Spruch „CHINA and TIBET in Friendship“. Klaus Beer: „Es kann nicht angehen, daß ein Land ein anderes unterdrückt, Mönche ermordet, Kunstschätze vernichtet...“ Verbunden mit dem Spruch von Barack Obamas „Yes we can“. Beer: „Wenn der Mensch nur wollte, könnte man auf unserer Erde überall in Frieden zusammenleben. Nur wollen müsste man halt.“
„Oh, hier habe ich mir viele Feinde von Merkel-Fans eingehandelt“, sagt Klaus Beer und zeigt auf das Schild „Atomkraft Nein Danke“, daß er vor Monaten der Bundeskanzlerin vor ihr Schild gehängt hat. Beer: „Die Laufzeitverlängerung der von Menschen unkontrollierbaren AKW`s konnte der Fernwehpark nicht stillschweigend hinnehmen. Wir mußten reagieren, um nicht unglaubwürdig zu werden. Denn der Fernwehpark steht in seinen Statuten auch für die Erhaltung der Natur und eben Lebensräume der Menschen ein. Was mit AKW`s passieren kann, hat man am Beispiel Fukushima leider sehr deutlich gesehen.“ Wer also in der Politik Mist baut, dem sagen wir auch die Meinung. Wir sind überparteilich und reagieren bei Themen, egal ob sie aus den Reihen rot, gelb, grün oder schwarz kommen...“
„Wer Kritik übt, der muß aber auch Danke sagen können.“ sagt Klaus Beer weiter. „So bedanken wir uns bei unserer Bundeskanzlerin für ihr Umdenken für ein atomfreies Deutschland. Deutschland kann nun Vorreiter sein für ein atomfreies Europa, ja eine atomfreie Welt.“
So wurde das „Atomkraft nein Danke“ nach dem Umdenken von Frau Merkel wieder von ihrer Nase entfernt und an dem neu eingerichteten „Fukushima-Gedenkstätte“ angebracht. Diese erinnert wie auch der „NYC-Memorial Day Pfahl“ an die Opfer des furchtbaren Terroranschlags vom 11. September 2001.
Vor diesem Pfahl hielt übrigens erst vor kurzem erst der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika eine Gedenkminute ab. Der „Ambassodor of the United States of America“, en enger Freund von Barack Obama, besuchte Hof übrigens nur, um hier den Fernwehpark zu besuchen.
Unter Brüdern – Wepper zu Wepper
Dann gibt es ein großes Hallo. ELMAR WEPPER strahlt und freut sich sichtlich von Herzen. Er hat das Star-Schild von seinem Bruder FRITZ WEPPER entdeckt.
Klaus Beer wurde im Mai 2004 zu den Dreharbeiten der beliebten Fernsehserie „Um Himmels Willen“ eingeladen und hat dort den ebenfalls sehr beliebten Schauspieler und JUTTA SPEIDEL, die neben „Bürgermeister Wöller“ (Fritz Wepper) die damalige Schwester Lotte, spielte, in die „Signs of Fame“ aufgenommen.
Zusammen was zusammen gehört. Bald werden nun auch die beiden Brüder an einem Pfahl die Besucher des Fernwehparks grüßen.
Hautnah ist auch hier die Fernssehkamera mit dabei.
Von 20th Century Fox bis TV Guro Gottschalk
Es gibt viel zu erzählen beim Bummel durch den Fernwehpark – und Elmar Wepper nimmt sich dazu viel Zeit. Man merkt, daß das heute für ihn kein PR-Pflichtprogramm ist. Er interessiert sich wirklich sehr für das Projekt und seine Fragen und Reden kommen aus dem Herzen.
Nicht weit von den Grußschildern des RTL-Nachrichtensprechers PETER KLÖPPEL und von YVONNE CATTERFELD entfernt hängt das Star-Schild des berühmten Hollywood Regisseurs ROLAND EMMERICH. Diesen hat Klaus Beer auf Einladung von 20th Century Fox bei der Filmpremiere des Films „The day after tomorrow“ in Berliln aufgenommen – auf dem Roten Teppich, vor zig Presse-Fotoobjektiven und Fernsehkameras. Mit eines der größten Erlebnisse des Fernwehparks bei Star-Ehrungen.
Wie gesagt, jedes Schild hat seine eigene Geschichte – so auch das von MICHAEL HOLM, zu dem man sozusagen back to the roots den optischen Schilderbogen zu den Ortsschildern schlug und zu seinem Star-Schild auch das Ortsschild von MENDOCINO hing, das Holm in einem seiner großen Hits besang.
Muß man die Drehabeiten mit Wepper um einen Tag verschieben? Fast sollte man das meinen, denn die Anekdoten über Kolleginnen und Kollegen aus dem Showbiz nehmen kein Ende. So gibt es vor dem KULMBACH-Schild und dem Star-Schild von THOMAS GOTTSCHALK eines der amüsantesten Geschichen rund um das Fernwehpark Geschehen zu erzählen. Was Thommy auf das Kulmbach-Schild, seinem Heimatort ganz in der Nähe von Hof, schrieb, kann man in unserer ausführlichen BILDERGESCHICHTE erfahren.
Hinter dem frisch gepflanzten Blumenbeet ragen die Schilder vom „schönen Ende unserer Erde“, von Neuseeland auf, von down under. Klaus Beer hat diese selbst, wie auch viele von Australien, von Drehabeiten zu einem seiner Reisefilme mitgebracht.
Geschichten über Geschichten. Klaus Beer wird nicht müde zu erzählen, und Elmar Wepper nicht müde vom Zuhören. Er ist begeistert bei der Sache.
Das Eisbär Schild
Und seiner Begeisterung wird noch ein`s aufgesetzt, als er plötzlich ein Nummernschild in der Form eines Eisbären aus Alaska entdeckt. „Dort war ich ein halbes Jahr mit einem Freund untrerwegs“, erzählt er begeistert. „Wir sind durch alle diese kleinen Orte gefahren und ich habe mir auch so ein Schild als Erinnerung mit nach Hause gebracht.“
Heute will er nicht mehr so weit weg, sagt er, als Klaus in verrät, daß auch er und sein Fernwehpark Star-Fotograf selbst Reisen zu den schönsten Plätzen der USA veranstalten. „Da geht es mit Allrad mitten hinein in die Wüste und zu Plätzen und Traumlandschaften, wo in der Regel kaum Touristen hingelangen. Also etwas für Insider. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort am richtigen Platz. Ein Eldorado für Filmer und Fotografen, zugeschnitten für Freaks also.“
Doch Elmar sagt, daß die Zeiten großer Reisen vorbei sind. Er mag`s jetzt nur noch kleiner, gemütlicher, und wenn schon weit, dann nur im Familienkreis, mit seinem Sohn“ – womit auch schon die berühmte „FERNWEH-FRAGE“ beantwortet ist, die Klaus Beer vielen Stars im Rahmen ihrer Ehrung stellt.
Und Klaus Beer erinnert sich an den sehr beeindruckenden Film „Kirschblüte“ von Doris Dörrie, in dem Elmar Wepper vor nicht langer Zeit im Kino und Fernsehen zu sehen war. Dieser wurde in Japan gedreht. Elmar Wepper hat auf diese Weise schon viel von der Welt gesehen und ist nun kein Getriebener mehr in Sachen Fernweh... Übrigens: Klaus Beer hat schon zweimal mit Hannelore Elsner, seiner Filmpartnerin in diesem Film privat am Telefon über deren Aufnahme in die Signs of Fame gesprochen, aber irgendwie hat das bislang immer noch nicht geklappt...
Keiner schaut bei dem Bummel durch die Schilderreihen auf die Uhr. Lange war Elmar Wepper am Fernwehpark und die Zeit verrann wie im Flug.
Die Verabschiedung ist nicht nur herzlich, sie kommt von Herzen. Elmar verspricht, seinem Bruder Fritz liebe Grüße auszurichten, würde sich doch Klaus Beer sehr freuen, auch die Nachfolgerin von Schwester Lotte, Schwester Hanna, gespielt von Janina Hartwig, mit einem Grußschild im Fernwehpark zu verewigen, wie auch die anderen Nonnen alle.
Denn diese Sendereiche ist die Lieblingssendung von Erika und Klaus Beer. Sie versäumen keine Folge davon. Vielleicht gibt „Fritz“ die Gelegenheit, noch einmal bei den Dreharbeiten einer der neuen Folgen mit dabei sein zu können...
Eine Ehrung mit Hindernissen oder „Wo ist die „versteckte Kamera“?
Last not least darf bei unserer Bilderstory das Erzählen folgender Begebenheiten nicht fehlen, bei denen Klaus Beer durch die Schilderreihen lugte, um vielleicht eine „versteckte Kamera“ zu entdecken. Denn seit er KURT FELIX und PAOLA am Luganer See getroffen hat, zählt auch diese Sendung zu seinen persönlichen TV-Highlihghts.
Was war geschehen? Warum dachte Klaus Beer, daß man ihn mit der verstecken Kamera reinlegen wollte...?
Der Strich
Als Klaus das Star-Schild von der Stellage nahm, bemerkte er plötzlich mit blankem Entsetzen, daß ein schwarzer Strich auf dem Bild war. Und das nicht irgendwo. Nein, quer durch das Gesicht von Elmar Wepper. Pures Entsetzen.
Wie kam der Strich auf das Schild. Beim Abholen aus der Druckerei und beim Verpacken war es noch nicht dagewesen. Ist das Schild während der Zeit, als Klaus den Schauspieler vom Hotel abholte, vielleicht durch einen Windstoß von der Stellage gefallen? Doch da hätte eine andere Beschädigung sein müssen, nicht so ein Strich... Wie auch immer, es ist nicht mehr nachzuvollziehen, der Strich aber muß weg.
So rubbeln sich Klaus und Ralf, der Fernwehpark Star-Fotograf, mit einem nassen Handtuch fast die Finger wund, bis der Strich verschwunden ist... Ein Streich mit der versteckten Kamera vielleicht...?
Der fast steinharte Ton
Dann die Sache mit den Handabdrücken. Als Klaus erfuhr, daß Elmar Wepper in Hof dreht, sollte er laut Management gleich selbst einen Termin mit ihm ausmachen. Doch genau in dieser Woche war die Inhaberin des Hofer Töpferladens wegen einer familieren Angelegenheit nicht in Hof – und keiner außer ihr kannte die Zusammensetzung des Tongemischs, das nach Geheimrezept von Frau Wolfrum persönlich für die Star-Prints entwickelt wurde. So ließ Klaus Beer den Ton schon einige Tage vorher anfertigen, was normalerweise kein Problem ist. Denn gut gekühlt und vorallem gewässert, hat sich so eine Tonschale schon mal über acht Tage gehalten.
Doch als Elmar Wepper jetzt nach erst drei Tagen mit der Hand in die graue Masse eindringen wollte, war das nur mit enormen Kraftaufwand möglich. „Ihr könnt mir nicht erzählen, daß daß immer so ist“, sagte er. „Da kommen doch keine zarten Frauenhände rein...“ Recht hat er. Das ist nicht immer so. Normalerweise geht das immer, auch nach längerer Lagerung, ziemlich problemlos. Warum „um Himmels willen“ klappt das heute nur so zäh.
Der Ton ist so hart, daß Elmar Wepper wirklich alle Kräfte aufbieten muß, um einigermaßen sichtbare Konturen zu hinterlassen. Wie das geschieht, kann man in unserer ausführlilchen Bilderstory HANDABDRÜCKE erfahren.
Klaus Beer ist am Verzweifeln. Ihm ist das alles sehr peinlich. War vielleicht die heiße Witterung schuld oder doch ein Streich mit der „Versteckten Kamera“ ?
Der Riß im Hemd
Beim Schild des Dalai Lama soll ein Foto gemacht werden. Als Elmar Wepper das ihm zuvor als Geschenk überreichte Mini-Star-Schild hinter dem Dalai Lama Schild ablegt und wieder aufsteht, bleibt er an der Kante des Schildes hängen und zerreisst sich das Hemd an der Schulter.
Klaus Beer möchte am liebsten im Erdboden versinken. Auch das noch. „Der Wepper muß doch denken, heute geht alles schief – oder ist er vielleicht selbst der Lockvogel für die versteckte Kamera, um mich zusammen mit Guido Cantz reinzulegen?“ Das alles schießt Klaus Beer in diesem Augen durch den Kopf. Und die Schweißperlen stehen auf seiner Stirn. Es ist nicht nur die Sonne, die diese blitzschnell darauf hervorgezaubert hat...“ Gott sei Dank hat`s nur das Hemd erwischt, die Haut von Elmar Wepper blieb unversehrt...
Doch Elmar Wepper nimmts gelassen, mit Blick auf das Bild des Dalai Lama, der dort die Hand zum Gruße erhebt: „Aber er entschuldigt sich ja nett winkend“, sagt er.
Das vergessene Friedenszeichen
Die Krönung des Ganzen, also Pech vom Feinsten, war dann noch das Friedenszeichen, die wichtigste Pose des Shootings bei den Handprints überhaupt. Also das Heben der Hände für den Frieden in der Welt. Das wurde einfach vergessen.
Über zweihundert Mal bereits praktiziert, in den unmöglichsten Situationen und auch oft in aller Hektik, hatte Klaus Beer nach dem Signieren einfach nicht mehr drangedacht. Unglaublich. Auch der Fernwehpark Fotograf, der dies immer alles dokomentierte, hatte nichts gesagt. Ihm hätte das doch auch auffallen müssen.
Ob´s wirklich „Die versteckte Kamera“ mit im Spiel war, man wird´s, oder auch nicht, in der nächsten Folge dieser Sendung erfahren... Aber letzteres Malheur ist wohl kaum der Regie zu dieser beliebten TV-Verarsche zuzuschreiben.
So spielt Klaus mit dem Gedanken, dieses wichtige Zeichen nachzuholen. Mit der GEBRANNTEN Tafel der HANDABDRÜCKE. Wenn Elmar Wepper noch eine Zeitlang in Hof und um Hof herum dreht, möchte Klaus bei ihm anfragen, ob er vielleicht nicht nochmal, für nur fünf Minuten für das Bild, in den Fernwehpark kommen würde... Schön wär`s, wir werden sehen...
Fotos Ehrung: Ralf Standke,
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Fotos Ehrung: Dieter Unger
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